Eine faszinierende Tour durch Kaliforniens frühere Firmenstädte: einst als Unterbringung für diejenigen gebaut, die in den wichtigsten Industrien des Staates arbeiteten, später verwahrlost.
Lee Anne Schmitts erster abendfüllender Filmessay tourt durch Kaliforniens frühere Arbeitersiedlungen, die einst als Unterbringung für die Werktätigen der wichtigsten Industrien des Staates aus dem Boden schossen und mit Beginn der Globalisierung der Verwahrlosung oder dem Vergessen anheimfielen. Geisterhafte Aufnahmen verfallender Häuser und baufälliger Anlagen reiben sich an Panoramen voller üppiger Natur und offenen Horizonten, genau wie sich Geschichten von Vorurteil und Ausbeutung mit enttäuschten Zukunftsträumen mischen. Schmitt ergänzt ihre atemberaubenden 16mm-Aufnahmen mit Archivmaterial, historischen Fotos und zeitgenössischen Radioschnipseln und durchkämmt diese hybride Landschaft wie eine Strandgutsammlerin noch nach den letzten ideologischen Spuren – keine Geschichte, kein Detail ist zu klein zum Ausgraben.
Landwirtsfamilien von altem Schrot und Korn gehören einer gefährdeten Spezies an. In deren Physiognomien, Gesten und Haltungen jedoch ist ein unverbrüchlicher Stolz eingeschrieben.
Die Huerta valenciana ist eine einzigartige Kulturlandschaft aus Feldern und Plantagen. Seit Generationen galt diese in mehrjähriger Fruchtfolge überwiegend mit Erdmandeln, Artischocken und Zwiebeln bepflanzte Region als der Gemüsegarten Spaniens. „Camagroga“ ist eine filmische Elegie über bäuerlichen Stolz und wie er sich in Physiognomien, Gesten und Haltungen der Menschen hinter den landwirtschaftlichen Erzeugnissen eingeschrieben findet.
Tardor, wie der Herbst in der valencianischen Regionalsprache heißt, ist die Jahreszeit, in der das Stroh der Erdmandel auf den Feldern abgebrannt wird, um die winterliche Ernte der nussgroßen Knollen zu erleichtern. Antonio Ramon und seine Tochter Inma bewirtschaften einen knapp vier Hektar großen Hof am nördlichen Stadtrand von Valencia – eine Betriebsgröße, die sich kaum mehr rentiert. Dennoch verwenden sie auf ihre Produkte ein Übermaß an Sorgfalt und traditionellem Wissen, wobei es scheint, dass sie dabei eher den Impulsen ihres vegetativen Nervensystems folgen als einem bewussten Programm. Seit ihre Felder indes auch als Filetstücke im Erschließungsplan der sich ausdehnenden Provinzhauptstadt ausgemacht wurden, wissen sie, dass sich die Kampfzone bereits bis zu ihrem Scheunentor ausgeweitet hat.
Ralph Eue
Credits
Regie
Alfonso Amador
Buch
Alfonso Amador
Kamera
Alfonso Amador
Schnitt
Sergi Dies
Produktion
Xavier Crespo, Alfonso Amador
Ton
Jorge Salvà, José Serrador
Musik
Carles Dènia, Pep Gimeno, Miquel Gil
Nominiert für:
Preis der Interreligiösen Jury,
FIPRESCI Preis
Zwei unterschiedliche Planeten: Männer und Frauen. Was im Paradies eins war, hat die Ursünde vor langer Zeit geschieden. Aber die Welt vergeht vor Sehnsucht nach Wiedervereinigung.
Zwei unterschiedliche Planeten: Männer und Frauen. Was im Paradies eins war, hat die Ursünde geschieden. Seither stehen sich die Geschlechter konfliktreich gegenüber und vergehen doch vor Sehnsucht nach Wiedervereinigung. Die Erwartung ist groß, die Erregung riesig, die Fantasie unermesslich. Ein Tag im Garten der fleischlichen Lüste – von der Ekstase zur Ermattung und wieder zurück.
Vielgestaltige Formen in dynamischer Bewegung visualisieren den Rhythmus eines beschwingten Musikstücks. Sie springen, einem freundlichen Feuerwerk gleich, aus texturiert-schwarzem Hintergrund.
Es würde nicht überraschen, wenn dieser mehrfach preisgekrönte, international vielfach aufgeführte und überaus charmante Film in einem Lexikon unter dem Eintrag „farbenfroh“ zu finden wäre. Vielgestaltige Formen in dynamischer Bewegung visualisieren den Rhythmus eines beschwingten Musikstücks. Sie springen wie ein Feuerwerk aus dem texturierten Schwarz des Hintergrunds und beleben die Leinwand.
Eine 15-minütige audiovisuelle Komposition auf der Grundlage eines im Gefängnis geschriebenen Textes von Ulrike Meinhof: „Ein Brief Ulrike Meinhofs aus dem Toten Trakt“ (1972/73).
Man kann es ein Porträt nennen oder eine Komposition mit Text und Geräusch. Der 1972/73 im Gefängnis verfasste „Brief Ulrike Meinhofs aus dem Toten Trakt“, ein Haftdokument in Gedankenkaskaden, gibt fünfzehn Minuten Film Struktur und Gewicht. Der vermeintlich schwarze Bildgrund belebt sich immer wieder schemenhaft und lässt Ahnungen eines nächtlichen Außen oder einer Gegend am Wasser aufkommen. Dieser Versuch, die sensorische Deprivation als Folge der Isolation zu kommunizieren, versucht etwas eigentlich Unmögliches. Er stößt dabei ins Abstrakte vor, hart, trocken, brutal. Jede erzählerische „Schmiere“ wird des Platzes verwiesen. Da ist gar kein Platz, also auch nicht für eine Erzählung.
Eine performative Rekonstruktion skizziert und verdichtet den Alltag an der Grenze zwischen der spanischen Exklave Ceuta und Marokko, über die illegal Waren wandern.
In Randa Maroufis performativer Rekonstruktion wirkt zunächst alles aufgeräumt. Fein sortiert stehen Autos Schlange, schnüren Händlerinnen ihr Gepäck. Vor dem eintönig-grauen Hintergrund wirken die Szenen schematisch wie ein Anleitungsplan, auf dem sich plötzlich alles grafisch verdichtet. Alltag an der Grenze zwischen der spanischen Exklave Ceuta und Marokko, über die illegal Waren wandern.
Die detailreich animierte Geschichte einer lebenslangen Täuschung: Tag für Tag serviert die Ehefrau Muckefuck aus Zichorie, obwohl der Mann nach echtem Kaffee verlangt.
Diese musikalische, detailreich umgesetzte 3D-Animation basiert auf einem slowenischen Volksmärchen. Erzählt wird die Geschichte eines Bauernpaares von der Hochzeit bis zum Tod – die Geschichte einer lebenslangen Täuschung: Tag für Tag serviert die Ehefrau Muckefuck aus Zichorie, obwohl der Rüpel von Mann nach echtem Kaffee verlangt. Alle wissen von dem Betrug, nur er bleibt ahnungslos.
Warum beteiligen sich palästinensische Minderjährige an der Intifada gegen Israel? Ada Ushpiz begleitet Kinder und ihre Familien und wird Zeugin eines ungeheuerlichen Drucks.
Zu Palästinas Aufständischen zählen auch Kinder. Auf israelischer Seite beobachtet man seit einiger Zeit Minderjährige, die sich aktiv an einer Intifada beteiligen, insbesondere mit Messern. Der Umgang mit ihnen ist hart: Gefängnis, kaum Beistand von Seiten der Justiz. Ada Ushpiz, Filmemacherin und Journalistin, kommt einigen betroffenen palästinensischen Familien erstaunlich nah. Über mehrere Jahre begleitet sie die zweifelhaften Widerständigen und wird Zeugin eines ungeheuerlichen Drucks.
Gerade aus dem Gefängnis entlassen, gerät die 12-jährige Dima an eine Schar von Fernsehleuten. Vor einigen Monaten wurde sie mit einem Messer aufgegriffen. Die Attacke habe jüdischen Israelis gegolten, heißt es. Nun, im Blitzlichtgewitter, steht ihre Mutter dicht an ihrer Seite. Doch anstatt Schutz zu bieten, übernimmt sie die Rolle der Anstachlerin: Ihre Tochter soll berichten, wie es ihr bei den Israelis ergangen sei. Doch Dima schweigt. Von ihrer Familie wird die Pubertierende als mental geschädigt beschrieben. Dareen ist jünger als Dima und lebt mit Brüdern, Vater und einigen Schlangen in unmittelbarer Nähe zur israelischen Nachbarschaft. Soldaten belauern das Haus, manchmal fliegen Steine, der Schin Bet, Israels Inlandsgeheimdienst, ist angeblich involviert. Ushpiz zeigt in ihrem erstaunlichen Film ein Leben in ständiger Anspannung. Ihr Zugang ist unumwunden und vertraut.
Carolin Weidner
Credits
Regie
Ada Ushpiz
Kamera
Danor Glazer, Bilal Saed
Schnitt
Neta Braun
Produktion
Ada Ushpiz
Co-Produktion
Philippa Kowarsky
Ton
Aviv Aldema
Musik
Avi Balleli
Filmvertrieb
Philippa Kowarsky
Broadcaster
Channel 8
Funding institution
NFCT
Nominiert für:
Preis der Interreligiösen Jury,
FIPRESCI Preis
Der Exil-Chilene Juan Forch und der Dresdener Silhouettenfilm-Spezialist Jörg Herrmann spielen zum Kampf gegen Pinochet und seine imperialistischen Verbündeten auf: mit Gesang und Orgelmusik.
1973 putschte General Pinochet mit Unterstützung des US-amerikanischen Geheimdienstes gegen den demokratisch gewählten marxistisch-sozialistischen Präsidenten Chiles, Salvador Allende. Pinochets Militärjunta mordete und folterte sich durch das Land. Juan Forch, in Santiago geborener Journalist und Filmemacher, konnte dem Terror über Mexiko in die DDR entkommen und setzte seine Oppositionsarbeit bis zu seiner Rückkehr 1979 von hier aus fort: als Regisseur am DEFA-Studio für Trickfilme in Dresden. Gemeinsam mit dem Silhouettenfilm-Spezialisten Jörg Herrmann realisierte er diese animierte agitatorische Miniatur, in der der Diktator und seine Verbündeten nach des bissigen Künstlers Pfeife tanzen – und zu Orgelmusik.
Eine Erzählung über den Abriss von Wohntürmen in einem Pariser Vorort, über die schönen Erinnerungen der früheren Bewohner*innen und über den unaufhaltsamen Verfall einer Utopie mit Fehlern.
Im September 1992 werden vier Wohntürme in der Stadt Mantes-la-Jolie unweit von Paris gesprengt. Sie gehören zu dem Viertel Val Fourré, das in den 1960er Jahren als Vorzeigeprojekt des sozialen Wohnungsbaus gefeiert wurde, wie Archivaufnahmen zu Beginn des Films in Erinnerung rufen. Doch der Filmemacherin Dominique Cabrera, die selbst in einem ähnlichen Wohnprojekt aufgewachsen ist, geht es nicht um stadtplanerische und architektonische Verfehlungen. Sie interessiert sich stattdessen für das Gedächtnis der Bewohner*innen: Erinnerungen an ein Zusammenleben von Armen und Wohlhabenden, an den schleichenden, aber anhaltenden Verfall, zuvorderst an die schönen Dinge, die ein Leben ausmachen, die Vielfalt, die Emotionen, das private Glück.
Eine ölige Flüssigkeit kriecht über das Bild. Durch wabernde Fenster in der schwarzen Masse wird der Blick auf darunterliegende Ebenen gelenkt. Alles ist in Bewegung.
Eine ölige Flüssigkeit kriecht über das Bild. Durch wabernde Fenster in der schwarzen Masse wird der Blick auf darunterliegende Ebenen gelenkt. Alles ist in Bewegung. Hypnotische Musik verstärkt die die Viskosität des Weichkörpers. Man meint, einer „Liquid Light Show“ der 1960er Jahre beizuwohnen. Doch dies sind düstere Wiedergänger der psychedelischen Hippie-Visuals. Sie versetzen einen in dunkle Trance.
Der jugoslawische Kameramann Stevan Labudović reiste 1959 nach Algerien. Seine Aufnahmen leisteten wertvolle Hilfestellung zur Unabhängigkeit von der französischen Kolonialmacht.
Was haben der algerische Befreiungskampf und Jugoslawien gemeinsam? Stevan Labudović. 1959 entsandte Tito höchstpersönlich seinen Lieblingskameramann nach Algerien. Der Widerstand gegen die französische Kolonialherrschaft brauchte die Augen der Welt, und der erfahrene Partisan Labudović half, sie zu öffnen: Seine Bilder straften die Propaganda der Besatzer und ihrer westlichen Alliierten Lügen. Dies ist ein Porträt von Mann, Mission und Zeit – als Film-, Ideologie- und persönliche Geschichte.
Drei Jahre lang, bis zur Ausrufung der Demokratischen Republik Algerien, stellte Labudović sich und seine Kamera in den Dienst des für die Unabhängigkeit streitenden Volkes. Mila Turajlić fand die damals entstandenen Wochenschauaufnahmen im Archiv von Filmske novosti in Belgrad, sie nahm Kontakt zu dem hochbetagten Pensionär auf, und sie folgte seiner Spur. Aus reichhaltigem Archivmaterial, Tagebucheinträgen von und Interviews mit Labudović, mit Zeitzeugen aus Jugoslawien, Algerien und New York, wo der junge Maghrebstaat wie zahlreiche andere frühere Kolonien um Aufnahme in die Vereinten Nationen rang, destilliert sie die verheißungsvollen Ursprünge einer Allianz, die am Anfang der Blockfreien-Bewegung stand, welche sich gegen die Dichotomie der Supermächte stellen sollte. So enthält die Verbeugung vor ihrem Landsmann Labudović zugleich weltpolitische Aktualität.
Christoph Terhechte
Credits
Regie
Mila Turajlić
Kamera
Mila Turajlić
Schnitt
Sylvie Gadmer, Anne Renardet, Mila Turajlić
Produktion
Carine Chichkowsky, Mila Turajlić
Ton
Aleksandar Protić
Musik
Troy Herion
Nominiert für:
MDR-Filmpreis,
Preis der Interreligiösen Jury,
FIPRESCI Preis
Weiche Lichtwolken drehen sich, fächern sich auf und wechseln ihr Farbkleid: Pawłowskis kosmische „Luxogramme“ existieren nur in der Projektion mit einem raffinierten Linsensystem.
Weiche Lichtwolken drehen sich, fächern sich auf und wechseln ihr Farbkleid: Pawłowski denkt mit seinen kosmischen „Luxogrammen“ den Serpentinentanz der Lumières radikal weiter und entmaterialisiert den Bewegungskörper. Er existiert weder auf einer echten Bühne noch in der Gestalt einer echten Tänzerin, sondern einzig und allein in der Projektion mit einem raffinierten System optischer Linsen.
Mila Turajlićs gefeierter Erstlingsfilm untersucht anhand der reichen, in Archiven bewahrten Filmgeschichte der Tito-Ära die Gründungs- und Selbstbehauptungsmythen Jugoslawiens.
Für den filmbegeisterten Marschall Tito, der seinen eigenen Vorführraum besaß und einen Projektionisten in Vollzeit beschäftigte, war das Kino auch ein Mittel, um das sozialistische Jugoslawien zu festigen. Die Filmemacherin Mila Turajlić wiederum, aufgewachsen in einem auseinanderbrechenden Staat, zieht in ihrem ersten langen Film den Reichtum und Glamour der jugoslawischen Kinematografie zu Rate, um die eigene Geschichte besser zu verstehen. In einer cleveren Montage von Interviews und Filmausschnitten erzählt sie von Nationenbildung und Bildern einer Nation, aber auch davon, wie der Untergang der Filmindustrie nach Titos Tod Vorbote des Untergangs ihres Landes wurde.
Tomoko aus Japan reist nach London. Sie ist vorbereitet, rackert sich mit einem Sprachkurs ab und hat gegen das Heimweh ihre Goldfische mitgebracht. Dennoch fühlt sie sich einsam.
Wer kennt das nicht?! Man kommt irgendwo in der Fremde an, ist bereit, die Welt zu umarmen, doch die Welt lehnt diese Umarmung ab. Tomoko aus Japan reist nach London. Sie ist gut vorbereitet, rackert sich mit einem Sprachkurs ab und hat gegen das Heimweh ihre Goldfische mitgebracht. Dennoch fühlt sie sich einsam und bekommt kein Wort heraus, als man sie anspricht. Was tun? How about a slight change of perspective?
Frankie fühlt sich todkrank, doch das kümmert niemanden. Dann verwandelt sich sein Körper in einen wilden Planeten, auf dem die Evolution im Zeitraffer von Schöpfung bis Zerstörung stattfindet.
Seinen nackten Körper, in Tomatensoße ertränkt, auf einer Tiefkühlpizza betrachten - das ist der Inbegriff entfremdeter Lohnarbeit. Vor allem, wenn es sich dabei um jenes Massenprodukt handelt, dessen Qualität man tagtäglich hundertfach am Fließband kontrollieren muss. Ist es diese Entfremdung, der mehrfache tägliche Konsum ebendieser Mahlzeit oder schlicht die Abwesenheit bedeutender menschlicher Beziehungen, die dazu führen, dass Frankie sich todkrank fühlt und bereit ist, sich von seinem als wertlos und leer empfundenen Dasein zu verabschieden? Es kümmert niemanden, bis sein Körper sich in einen wilden Planeten verwandelt, auf dem die Evolution im Schnelldurchlauf stattfindet: Entstehung des Lebens, Miniatur Frankies mit absurden Penis-Tänzen, Kannibalismus, Darwinismus, gegenseitige Vernichtung, Ausrottung anderer Spezies – und schließlich das Verglühen des Frankie-Planeten selbst. Levi Stoops lässt uns laut auflachen – und doch verspüren wir den bitteren Geschmack der Selbstzerstörung auf der Zunge. Wird Frankie nach dieser apokalyptischen Erfahrung eine Lebenswende wagen? Oder hält ihn das System so fest in den Klauen, dass heilsame Naturdokus mit exotischen Blumen schon Trost genug sind – anstelle von Kochshows, in denen Steinofenpizzen schwungvoll in die Luft geworfen werden?
Irina Rubina
Credits
Regie
Levi Stoops
Buch
Levi Stoops
Schnitt
Levi Stoops
Produktion
Annemie Degryse
Ton
Paulo Rietjens
Sound Design
Paulo Rietjens
Musik
Wiet Lengeler
Animation
Camiel Hermans, Sarah Menheere, Karolien Raeymaekers, Neyrouz Jemour, Jana Leeuwerck