Tomáš arbeitet 21 Jahre lang als Bergmann, bis die Mine schließt. Hoffnungsvoll macht er eine Umschulung zum Programmierer. Doch der Weg aus der Krise ist schwerer als gedacht.
deutsche Untertitel für Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit, Englisch
Für Tomáš ist die Mine neben Fußball, seinen Kindern und dem gemütlichen Feierabendbier das Zentrum seines Lebens. 21 Jahre lang arbeitet der 44-Jährige als Bergmann, bis die Mine aus wirtschaftlichen Gründen schließen muss. Tomáš macht daraufhin eine Umschulung zum Programmierer im passend benannten Bildungsangebot „Neue Schicht“. Was er noch nicht weiß: Seine neuen Kenntnisse allein werden noch nicht aus der Krise führen. Ein Film vom Tauziehen mit dem Schicksal und dem Arbeitsmarkt.
Im ständigen Auf und Ab der Jobsuche beweist Tomáš ein beeindruckendes Durchhaltevermögen, auch kritischen Stimmen in seinem Umfeld zum Trotz. Seine hoffnungsvolle Art führt dazu, dass er von den Lokalnachrichten immer wieder als Positivbeispiel für gelungene Reintegration gezeigt wird – lange bevor vom Gelingen überhaupt die Rede sein kann. Der erste abendfüllende Film von Jindřich Andrš ist eine ebenso ruhige wie mitreißende Beobachtung. Er begleitet seinen liebenswerten Protagonisten auf behutsame Weise und schafft es, die verzwickte Jobsituation mit Würde und Mitgefühl darzustellen. Es wird deutlich, dass Arbeitslosigkeit und Jobmangel längst keine Phänomene mehr sind, die nur am Rande unserer Gesellschaften auftreten. Sie gehören zu einer Normalität, mit der sich ein Großteil der Menschen auseinandersetzen muss.
Zwei unterschiedliche Planeten: Männer und Frauen. Was im Paradies eins war, hat die Ursünde vor langer Zeit geschieden. Aber die Welt vergeht vor Sehnsucht nach Wiedervereinigung.
Zwei unterschiedliche Planeten: Männer und Frauen. Was im Paradies eins war, hat die Ursünde geschieden. Seither stehen sich die Geschlechter konfliktreich gegenüber und vergehen doch vor Sehnsucht nach Wiedervereinigung. Die Erwartung ist groß, die Erregung riesig, die Fantasie unermesslich. Ein Tag im Garten der fleischlichen Lüste – von der Ekstase zur Ermattung und wieder zurück.
Als das Künstlerduo Karnapke und Johnson mitten in einem Projekt durch Covid-19 getrennt wird, entsteht eine Korrespondenz über den ständigen Wandel, in dem wir leben.
Als das Künstlerduo Karnapke und Johnson mitten in einem Projekt durch Covid-19 getrennt wird, entsteht eine Korrespondenz über den ständigen Wandel, in dem wir leben. Die darauf basierende VR-Erfahrung ist eine begehbare Meditation: über Realität, über Normalität und über die Vorzeichen, die den Regelfall von der Ausnahme unterscheiden, visualisiert in einem Raum aus unzähligen Partikeln.