Ein im Krieg zerstörtes Zuhause in Syrien wird durch AR und die Erinnerungen der einstigen Bewohner wieder aufgebaut. Eine Reflexion über das Gefühl von Heimat und dessen Verlust.
Ein Zuhause, kaputt und zerschossen, wird als weißes Modell nachgebaut und mit Augmented-Reality-Mitteln wiederbelebt. Zwei syrische Geflüchtete tragen Details aus dem Gedächtnis zusammen. Sie und die Kraft der Animation helfen beim Wiederaufbau. Dieses Projekt nimmt direkt Bezug auf den Krieg in Syrien, das Modell steht jedoch für etwas Universelles: für die Schrecken jedes Krieges, aber auch für die Macht der Erinnerung.
Seefahrer Abel Tasman kehrt zurück, um neues Land für niederländische Klimaflüchtlinge zu erobern. Zwischen Satire und Kritik entspinnt sich ein collagenartiges Narrativ über Kolonialgeschichte.
In einem Museum der Zukunft sind historische und imaginierte Objekte, Pop-up-Werbung und Easter Eggs ausgestellt, aus denen extravagant-sardonisch die Kolonialmaschinerie hervorgrinst. Das Gemälde in der Mitte zeigt den Entdecker Abel Tasman, der aus dem 17. Jahrhundert zurückkehrte, um Neuland für niederländische Klimaflüchtlinge zu kolonisieren. Eine epische Hypercollage, in der die Audiospur dem Blick folgt.