Geometrische Möglichkeiten zwischen Zweidimensionalität und Tiefe, Kontrolle und Instabilität werden ausgetestet. Auf spielerische Weise verhandelt der Film die Themen Raum und Dimension.
Auf einem zartblauen Blatt Papier erscheint ein Raster, welches sogleich von einer organischen dunklen Fläche überwuchert wird. Raster und Fläche scheinen eine Symbiose einzugehen und, vereint zu einem Ganzen, eine neue gemeinsame Form auszuprobieren. Geometrische Möglichkeiten zwischen Zweidimensionalität und Tiefe, Kontrolle und Instabilität werden durchgespielt.
Formen und Töne sind in einem Netz verstrickt, das freie Bewegungen verhindert. Herausgelöst aus dieser Matrix gehen ihre Verbindungen verloren und sie formieren sich auf organische Weise neu.
Dieser Film ist Teil des internationalen Projekts „Happiness Machine“, das die Idee der „Gemeinwohl-Ökonomie“ verhandelt – ein Schlagwort des österreichischen Aktivisten Christian Felber. In „Hierarchy Glitch“ werden Formen und Töne durch ein Netz an der freien Bewegung gehindert. Löst sich die Matrix auf, gehen Verbindung und Richtung verloren. Doch alsbald formieren sie sich auf organische Weise neu.
Die experimentelle Animation spielt mit den enigmatischen Formen und Farben gezüchteter Kristalle. Vergrößert, angeordnet und untermalt mit einer Sound-Ebene werden sie zur Kunst.
Diese experimentelle Animation zeigt uns die enigmatischen Formen und Farben gezüchteter Kristalle. Deren Herstellung, einst unverzichtbares Grundlagenverfahren der Material- und Werkstoffforschung, hat heute ihren wissenschaftlichen Nutzen verloren. Doch die Schönheit der entstehenden Objekte kennt kein Verfallsdatum. Vergrößert, sortiert und arrangiert werden die Kristalle zu Kunst.
Ein taktiler Film, der uns mit Texturen von Farben und Materialien in Kontakt bringt, auf irritierende Weise sinnlich und befremdlich vertraut. Eine Reise durch einen weiblichen Körper?
Etwas zieht uns in die Tiefe. Immer weiter stürzen wir in die Bildmitte, hinein in schwellende Flüssigkeiten, durch Seen aus kreisenden Farben, durch die Risse im Papier. Ein taktiler Film, der uns mit Farb- und Materialtexturen in Kontakt bringt – auf irritierende Weise sinnlich und befremdlich vertraut. Der Sound öffnet den Deutungshorizont: Ein weiblicher Körper wird bereist.