Filmarchiv

Land (Film Archive)

DOK Neuland 2025

Revival Roadshow

Anne Fehres, Luke Conroy
Seefahrer Abel Tasman kehrt zurück, um neues Land für niederländische Klimaflüchtlinge zu erobern. Zwischen Satire und Kritik entspinnt sich ein collagenartiges Narrativ über Kolonialgeschichte.
Filmstill Revival Roadshow
Filmstill Revival Roadshow

Revival Roadshow

Revival Roadshow
Anne Fehres, Luke Conroy
DOK Neuland 2025
XR
Niederlande
2025
17 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Englisch
In einem Museum der Zukunft sind historische und imaginierte Objekte, Pop-up-Werbung und Easter Eggs ausgestellt, aus denen extravagant-sardonisch die Kolonialmaschinerie hervorgrinst. Das Gemälde in der Mitte zeigt den Entdecker Abel Tasman, der aus dem 17. Jahrhundert zurückkehrte, um Neuland für niederländische Klimaflüchtlinge zu kolonisieren. Eine epische Hypercollage, in der die Audiospur dem Blick folgt.
Dana Melaver

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Anne Fehres, Luke Conroy
Produktion
Anne Fehres, Luke Conroy
Ton
Jim Zweerts
Produktionsfirma
Nullshima Studio
Hommage: Punto y Raya 2025

RGB Colour Model

Blanca Rego
Fackernde Bilder erzeugen irritierende Illusionen, greifen das Auge an und attackieren das Bewußtsein. Ein Film, der im Gehirn entsteht. Am besten einfach zurücklehnen und genießen!
Filmstill RGB Colour Model
Filmstill RGB Colour Model

RGB Colour Model

RGB Colour Model
Blanca Rego
Hommage: Punto y Raya 2025
Animationsfilm
Spanien
2016
5 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Eine Warnung sei ausgesprochen: Dieser Film besteht aus aufblitzenden Bildern. Er ereignet sich nicht nur auf der Leinwand, sondern entsteht im Gehirn. Flackernde Kreise in Komplementärfarben bewegen sich, überlappen sich und erzeugen dabei neue Formen und Farben. Im Zusammenspiel mit dem allgemeinen Aufbau unseres Auges und Nervensystems ergibt sich eine jeweils individuelle Gereiztheit.
Franka Sachse

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Blanca Rego
Hommage: Punto y Raya 2025

Rhythmus 21

Hans Richter
Inspiriert von der Theorie des musikalischen Kontrapunkts bewegen sich Rechtecke auf strengen Bahnen im Raum. Sie wachsen und schrumpfen und erzeugen dabei die Illusion von Raumtiefe. 
Filmstill Rhythmus 21
Filmstill Rhythmus 21

Rhythmus 21

Rhythmus 21
Hans Richter
Hommage: Punto y Raya 2025
Animationsfilm
Deutschland
1921
4 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Die Ziffer 21 im Titel von Hans Richters Film gibt nur bedingt Aufschluss über das im Nebel der Geschichte verlorene Entstehungsdatum dieses Meilensteins des abstrakten Bewegtbildes. Nachweislich wurde „Rhythmus 21“ jedoch 1925 bei der Matinee „Der Absolute Film“ in Berlin aufgeführt. Rechtecke bewegen sich auf strengen Bahnen im Raum. Wachsend und schrumpfend erzeugen sie die Illusion von Raumtiefe.
Franka Sachse

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Hans Richter
Hommage: Punto y Raya 2025

Rhythmus 23

Hans Richter
Dieser ursprünglich tonlose Film lässt den Sound im Kopf entstehen: Geometrische Formen befreien sich von ihren strengen Bewegungspfaden und ordnen sich zu einem komplexen Rhythmus.
Filmstill Rhythmus 23
Filmstill Rhythmus 23

Rhythmus 23

Rhythmus 23
Hans Richter
Hommage: Punto y Raya 2025
Animationsfilm
Deutschland
1923
4 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Zarte Linien ergänzen die Rechtecke, die Hans Richters Filmexperiment „Rhythmus 21“ dominieren. Man könnte meinen, eine Verbeugung vor Viking Eggeling habe sich in die Bildwelten dieses bedeutenden Meisterwerks eingeschlichen. Die Formen befreien sich von ihren strengen Bewegungspfaden und lehnen sich wagemutig aus dem rechten Winkel heraus. Der Rhythmus der Bildelemente ist ungestüm und selbstbestimmt.
Franka Sachse

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Hans Richter
Retrospektive: Un-American Activities 2025

Rush to Judgment

Emile de Antonio
Eine kritische Analyse des Abschlussberichts der offiziellen Warren-Kommission zur Ermordung John F. Kennedys, basierend auf Recherchen des Anwalts und Co-Autors des Films, Mark Lane.
1967
Filmstill Rush to Judgment
Filmstill Rush to Judgment

Rush to Judgment

Rush to Judgment
Emile de Antonio
Retrospektive: Un-American Activities 2025
Dokumentarfilm
USA
1967
125 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Diese kritische Analyse des Abschlussberichts der Warren-Kommission, die John F. Kennedys Ermordung untersuchte, basiert auf Recherchen des Anwalts Mark Lane. Lane wirkte am Film als Co-Autor mit und veröffentlichte fast zeitgleich sein gleichnamiges Buch. De Antonio hatte in Harvard gemeinsam mit Kennedy studiert, was seinem Film ungeachtet der politischen Distanz zu Kennedy ein persönliches Anliegen mitgab. Dies mag die argumentative, bisweilen sachliche Strenge begründen, mit der er und sein Cutter Dan Drasin vorgingen. Letztlich ist „Rush to Judgment“ ein verspäteter Rechtsbeistand für den zum Einzeltäter erklärten Lee Harvey Oswald, der nur zwei Tage nach dem Mord im Polizeigewahrsam erschossen wurde und dessen Interessen vor der Warren-Kommission nicht angemessen juristisch vertreten waren.
Tobias Hering, Tilman Schumacher

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Emile de Antonio
Kamera
Robert Primes
Schnitt
Dan Drasin, Peter Dyke van Dyke
Produktion
Emile de Antonio, Mark Lane
Ton
Paul Mielche