In diesem Reich der Klänge regiert die Vielstimmigkeit: Durch gemeinsames Singen und synchronisierte Bewegungen erschaffen die Teilnehmenden eine authentische gemeinschaftliche Erfahrung.
Willkommen im Reich der Klänge! Was uns voneinander trennt – die Sprache, die individualisierten Lebenswelten –, kann überwunden werden. Denn hier regiert die Vielstimmigkeit. In dieser Multiplayer-Installation kommen die Teilnehmenden durch gemeinsames Singen und synchronisierte Bewegungen zusammen und erschaffen mit vereinter Stimmkraft eine authentische gemeinschaftliche Erfahrung.
Lars Rummel
Credits
Konzept
Charlotte Bruneau, Catherine Elsen
Produktion
Christel Henon, Lilian Eche, Charlotte Bruneau, Catherine Elsen
Umgeben von riesigen Statuen, werden wir zum Objekt der Begutachtung: Hier öffnet sich ein Spannungsfeld zwischen Willkür und Kontrolle, Macht und Ohnmacht, Vielfalt und Gleichförmigkeit.
Wir sind täglich Bewertungen ausgesetzt. Nach welchen Maßstäben sie erfolgen, haben wir meist nicht in der Hand. In dieser VR-Erfahrung entsteht ein Spannungsfeld zwischen Willkür und Kontrolle, Macht und Ohnmacht, Vielfalt und Gleichförmigkeit. Ein Kreis aus 16 realen Objekten markiert den Eingang zu einem virtuellen Bewertungsprozess, in dem 16 riesige graue Statuen uns begutachten.
Zwei indigene Männer enthüllen verstörend leibliche Erfahrungen mit Rassismus in Nordamerika. Ihre Berichte brechen Tabus, ihr Anliegen ist glasklar: Tragt dieses Wissen in die Welt!
Authentische und symbolische Nachkomm*innen der kanadisch-indigenen Community führen uns an einen Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart ineinandergreifen. Hier enthüllen zwei indigene Männer ihre verstörend leiblichen Erfahrungen mit systemischem Rassismus. Ihre Berichte brechen Tabus. Und sie beschwören uns: Tragt Wissen, Trauer und Wut wie rasende Büffel in die Welt! Schließt euch an!