Aufgabe eines betrieblichen Frauenausschusses sei „die ständige Einflussnahme auf systematisch weltanschaulich-politische und fachliche Qualifikation“, heißt es im Filmkommentar.
Die Frauenausschüsse in den Betrieben der DDR fördern die fachliche und weltanschaulich-politische Qualifizierung der weiblichen Betriebsangehörigen. Defizite macht der Film jedoch im privaten Umfeld der Frauen aus, da die Männer an ihrer Seite diese berufliche Weiterentwicklung oft nur bedingt unterstützen und die Mehrfachbelastung der Frauen trotz staatlicher Unterstützung fortbesteht.
Der Umweltschutz war in der Gesetzgebung des Industriestaates DDR fest verankert. Nur das Spannungsverhältnis zwischen Ausbeutung und Bewahrung der Natur schien unauflöslich.
Anlässlich des 1970 verabschiedeten Landeskulturgesetzes der DDR erläutert ein Sprecher die vielfältigen Aspekte des Umweltschutzes anhand plastischer, visuell zugespitzter Beispiele. Der grundsätzliche Widerspruch zwischen Ausbeutung und Bewahrung der Natur in einem entwickelten Industriestaat wird hierbei immer wieder thematisiert, ohne ihn jedoch auflösen zu können.