Der spottende Transvestit, der tobende Hund, der prophetische Clown und das kleine Mädchen, alle vereint im Inneren des verzweifelten Protagonisten. Eine Krise mit poetischer Würde.
Der spottende Transvestit, der tobende Hund, der prophetische Clown und das kleine Mädchen vereinen sich im Inneren des verzweifelten Protagonisten. Der Wunsch auszubrechen, drängt sich ihm auf – wie eine auf die Brust gedrückte Pistole. In humorvollen Metaphern treibt Hakhyun Kim eine Krise der Desorientierung auf die Spitze und verleiht ihr in außergewöhnlicher Stilistik poetische Würde.
Weit streckt sie die Arme aus: Für den Übertritt von der unerträglichen Wirklichkeit in den Traum braucht es manchmal nur ein Fingerschnipsen, ein anderes Mal mehrere Liegestütze.
Weit streckt sie die Arme aus: „Ich will nach Hause gehen, träumen.“ Für den Übertritt von der unerträglichen Wirklichkeit in die magische Welt braucht es manchmal nur ein Fingerschnipsen, ein anderes Mal mehrere Liegestütze. Gudrun Krebitz’ poetische Arbeit aus Video und Animation empfiehlt, die Grabplatte wegzuschieben und in das Unterbewusstsein hinabzusteigen.