In Sankt Petersburg erinnern heute zahlreiche Mahnmale an die knapp 900-tägige Einkesselung Leningrads. Die „Straße des Lebens“ spielt dabei im kollektiven Gedächtnis eine besondere Rolle.
Alltägliches in beiläufigen Straßenszenen im Leningrader Frühling in den 1960er Jahren. Unvermittelt erinnert sich ein Taxifahrer an seine Transporteinsätze auf der sogenannten „Straße des Lebens“ während der 900-tägigen Einkesselung durch die deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Ikonografische Bilder aus der Zeit der Leningrader Blockade geben Einblick in den Alltag der Menschen damals.