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Retrospektive 2024

Eine Sache, die sich versteht (15x)

Harun Farocki, Hartmut Bitomsky
Ein Lehrfilm über das marxistische Vokabular von Ware und Arbeit, Lohn und Arbeitskraft, Tausch- und Gebrauchswert – durchgespielt mit politischer Haltung und ästhetischen Handlungen.
Filmstill Something Self Explanatory (15x)
Filmstill Something Self Explanatory (15x)

Eine Sache, die sich versteht (15x)

Eine Sache, die sich versteht (15x)
Harun Farocki, Hartmut Bitomsky
Retrospektive 2024
Dokumentarfilm
BRD
1971
64 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Diese in Handlungen und Bilder gegossene marxistische Schulungsoffensive gehört zu einem größeren Zyklus von sogenannten Lehrfilmen, die in Anlehnung an Bertolt Brechts didaktisch-experimentelles Lehrstück-Konzept abstrakte Begriffe durch einleuchtende Anschauung mit lebenspraktischem Sinn füllen. Hier widmen sich Harun Farocki und Hartmut Bitonsky in fünfzehn Lerneinheiten den Grundbegriffen eines politischen Hauptwerks von Karl Marx, „Das Kapital“, und behandeln einen Stoffabschnitt, den sie nach eigenen Aussagen für nicht sofort verständlich halten. „Die Absicht ist es, einen Gehenden über das Gehen nachdenken zu lassen, sodass er hinfällt“, gaben die beiden Filmemacher über ihr Vorhaben zu Protokoll. Es ist zu prüfen, ob bei so einem Sturz auch beim Publikum der Groschen fällt.
Sylvia Görke

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Harun Farocki, Hartmut Bitomsky
Kamera
David Slama, Carlos Bustamante
Schnitt
Hasso Nagel
Produktion
Larabel Film Harun Farocki
Ton
Johannes Beringer
Retrospektive 2023

Sowjetische Truppen in Prag und Budapest (Panorama, 29.7.1968)

anonymous
Ein neugieriger Blick auf das sozialistische Reform-Experiment in Prag, mit skeptischen Untertönen: Endet alles wie in Ungarn 1956? An der Grenze der ČSSR fahren bereits sowjetische Panzer auf.
Filmstill Soviet Troops in Prague and Budapest (Panorama, 29.7.1968)
Filmstill Soviet Troops in Prague and Budapest (Panorama, 29.7.1968)

Sowjetische Truppen in Prag und Budapest (Panorama, 29.7.1968)

Sowjetische Truppen in Prag und Budapest (Panorama, 29.7.1968)
anonymous
Retrospektive 2023
Dokumentarfilm
BRD
1968
15 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Prag im Juli 1968. Das westdeutsche TV-Magazin Panorama berichtet über die Situation in der ČSSR und zieht Parallelen zur Entwicklung in Budapest 1956. Neugierig und zugleich skeptisch spürt der Beitrag den Möglichkeiten einer unabhängigen Reformbewegung nach, analysiert aber zugleich nüchtern, dass die Sowjetunion dies nicht dulden wird. An der Grenze warten bereits die Panzer.
Katharina Franck, Andreas Kötzing

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
anonymous
Produktion
ARD