Eine filmische Geisterbeschwörung: Ante Zlatko Stolica erinnert sich mit Horrorfilm-Versatzstücken an Kindheitsängste, die eine Frau aus dem Dorf seiner Großmutter in ihm auslöste.
In dieser filmischen Geisterbeschwörung erinnert sich Ante Zlatko Stolica an Kindheitsängste, die eine gehörlose Frau aus dem Dorf seiner Großmutter in ihm auslöste. Der Geist von Janja, eine Anspielung auf die slawische Märchengestalt Baba Jaga, suchte ihn in Träumen heim, lauerte an dunklen Orten und verbündete sich mit anderen Gruselfiguren. Stillleben, Horrorfilme und eine düstere Soundkulisse evozieren das Unbehagen, das den Regisseur, auch nach dem Tod von Janja, noch immer beschäftigt.
Handgezeichnete Striche, die sich im Takt von elektronischen Klangfragmenten formen und wandeln, erschaffen einen Raum voller gelingender oder scheiternder Kommunikationsversuche.
Eine abstrakte, äußerst reduzierte Miniatur, die mit wenigsten Mitteln umso mehr auszudrücken und einzufangen vermag. Lediglich ein paar handgezeichnete monochrome Striche, die sich im ruppigen Takt von elektronischen Klangfragmenten formen und wandeln, erschaffen einen weiten Raum. Er füllt sich mit Bild- und Tonsignalen, mit gelingenden oder scheiternden Versuchen der Kommunikation.
Zwei Mäuse entdecken einen Käselaib. Die eine flüchtet vor der Katze, die andere schafft es hinein ins Paradies. Jeder Bissen bringt sie näher an den Einsturz ihres Hauses …
Zwei Mäuse entdecken einen dicken Käselaib. Das Paradies schlechthin! Doch wie kommt man da hinein? Die eine Maus hat es geschafft, ihr kleiner Bruder ist draußen auf sich allein gestellt und muss sich vor der hungrigen Katze in Acht nehmen. Im Käselaib lebt die Maus wie ein König und frisst sich durch die gelbe Leckerei. Doch jeder Bissen bringt sie näher an den Einsturz ihres Hauses …
Eine trunkene Autofahrt durch die Nacht, am Steuer ein Dachs. Das Autoradio ist säuselnder, rhythmischer Begleiter zum Irrlichtern der Scheinwerfer der entgegenkommenden Fahrzeuge.
Eine trunkene Autofahrt durch die Nacht. Am Steuer sitzt ein Dachs. Das Autoradio ist säuselnder, rhythmischer Begleiter und Taktgeber zum Taumel der Fahrbahn, zum Irrlichtern der Scheinwerfer der entgegenkommenden Fahrzeuge. Der Anfang wird zum Ende einer skurrilen Reise, die einem nicht durch Geschwindigkeit den Kopf verdreht, sondern durch erzählerische Finesse in visuell großartiger Verdichtung.
Geistesabwesend ausgeführte Alltagsroutinen im Café „White Horse“ überlagern sich mit Tagträumen und Klangschleifen, bis der Realität der Boden unter den Füßen wegbricht.
Im Café „White Horse“ gehen Kellnerin und Gäste apathisch ihren Routinen nach. Die Realität um sie herum scheint sich derweil immer weiter zu destabilisieren: zwischen weißem Rauschen und dem Klang von Stimmgabeln, zwischen Tagträumen mit galoppierenden Rittern und ewig wachsenden Bergen aus rieselndem Tütenzucker. Ivana Bošnjak Volda und Thomas Johnson Volda schichten diese Bilder und Töne übereinander, bis sie aufbrechen – und den Weg zum Atmen freigeben.
Paul Klee grüßt die Shadoks in diesem fantasievollen Animationsfilm, der geometrischen Formen Leben einhaucht und eine berührende Lovestory in den Tiefen des Weltraums erzählt.
Im All ist es einsam, und wärmen kann einen nur die Sonne. Darko Masnec erweckt in seinem fantasievollen 2D-Animationsfilm Linien zum Leben und haucht abstrakten geometrischen Figuren Atem ein, als feierte Paul Klee mit den Shadoks ein farbenfrohes Bankett der Metamorphosen. Aus stilisierten Formen sprießen leuchtende organische Verbindungen, die von einer berührenden Lovestory im Weltraum erzählen.