Eine hypnotische und musikalische Reise, die sich aus den gefilmten Momenten heraus assoziativ zu einem Tableau über Menschen auf der Suche nach Transzendenz und Ekstase entfaltet.
Ein zentrales Element in Peter Mettlers preisgekröntem Schaffen ist das Motiv der Bewegung im Film: Sein Reisen entführt uns hier von Kanada über die USA in die Schweiz bis nach Indien und entfaltet sich aus den gefilmten Momenten heraus assoziativ zu einem Tableau über verschiedene Menschen. Sie alle sind auf ihre Weise auf der Suche nach Transzendenz und Ekstase. In diesem hypnotischen Trip über Zeit und Vergänglichkeit lässt sich der Regisseur stets auf Unerwartetes ein. Neugierde und Unvoreingenommenheit prägen seinen Blick. Weit über hundert Stunden Drehmaterial fließen in eine brillante Montage, in der Transition und Entrückung auch eine visuelle und akustische Entsprechung finden.
Ein karierter Herr, ein freundlicher Gruß, ein Lob auf das Reisen ins südliche Ausland – und dann eine animierte Eskalation von allem, was seit Langem einmal gesagt werden musste.
Ein kurzes Ja und ein langes Aber. Ein Herr im Karohemd grüßt freundlich und schwärmt vom Reisen ins südliche Ausland. Aber wenn er zurückkommt, dann hat es diese südlichen Ausländer, ja, in die Schweiz geschwemmt. Das ist nicht gut. Gar nicht gut! Jeder Satz gibt dem darauffolgenden Feuer. Je länger die Hasstirade dauert, desto röter und böser wird der ansonsten freundliche, karierte Herr.