Ein liebevoll gestaltetes Dramolett um ein drolliges Puppenkerlchen mit Stupsnase und abstehenden Ohren in bedrohlichen Situationen, die wir alle aus unserer Kindheit kennen.
Ein liebevoll gestaltetes Dramolett um ein drolliges Puppenkerlchen mit Stupsnase und abstehenden Ohren in bedrohlichen Situationen, die wir alle aus unserer Kindheit kennen. Das Entsetzen auf dem Einmeterbrett, unter dem sich unendliche Tiefen auftun. Die Panik, wenn sich die Tür einer öffentlichen Toilette nicht mehr öffnen lässt. Jede Szene veranschaulicht Kinderängste. Hier lacht man nicht über einen kleinen Menschen in Nöten, sondern über sich selbst.
Eine junge Schweizerin sucht nach ihren armenischen Wurzeln. Ihrer kritisch-weiblichen Familiengeschichtsschreibung dient ein durchs Nachtblaue reisender Holzschrank als Leitmotiv.
Eine junge Schweizerin sucht nach ihren armenischen Wurzeln. Liebevoll animiert, öffnen sich diverse Schubladen des gleichzeitig entstehenden Familienarchivs. Diese sehr persönliche Auseinandersetzung mit kollektiven Traumata post-migrantischer Communitys findet Bilder und Worte für Rassismus und die Schwierigkeit, mit männlichen Familienmitgliedern über Gefühle zu sprechen. Leitmotiv ist ein durch nachtblaue Landschaften wandernder Schrank, der – den Rissen zum Trotz – alle(s) zusammenhält.