Geometrische Möglichkeiten zwischen Zweidimensionalität und Tiefe, Kontrolle und Instabilität werden ausgetestet. Auf spielerische Weise verhandelt der Film die Themen Raum und Dimension.
Auf einem zartblauen Blatt Papier erscheint ein Raster, welches sogleich von einer organischen dunklen Fläche überwuchert wird. Raster und Fläche scheinen eine Symbiose einzugehen und, vereint zu einem Ganzen, eine neue gemeinsame Form auszuprobieren. Geometrische Möglichkeiten zwischen Zweidimensionalität und Tiefe, Kontrolle und Instabilität werden durchgespielt.
Zur guten Nacht eine bizarre Story, in der eine Prinzessin und ihre Spielzeugmaus vorkommen, eine zu Misstrauen mahnende Mutter sowie ein Großvater, der Hundefutter vertilgt.
Eine schaurig schöne Gutenachtgeschichte mit vielen losen Enden. Darin: eine Prinzessin und ihre Spielzeugmaus, eine Mutter, die dem Mädchen rät, immer misstrauisch gegen Fremde zu sein, sowie ein bizarrer Großvater, der heimlich Hundefutter vertilgt. Möglicherweise nimmt das schläfrige Kind nur ein Viertel der absurd-morbiden Erzählung auf, aber vermutlich ist das auch gut so.
Ein taktiler Film, der uns mit Texturen von Farben und Materialien in Kontakt bringt, auf irritierende Weise sinnlich und befremdlich vertraut. Eine Reise durch einen weiblichen Körper?
Etwas zieht uns in die Tiefe. Immer weiter stürzen wir in die Bildmitte, hinein in schwellende Flüssigkeiten, durch Seen aus kreisenden Farben, durch die Risse im Papier. Ein taktiler Film, der uns mit Farb- und Materialtexturen in Kontakt bringt – auf irritierende Weise sinnlich und befremdlich vertraut. Der Sound öffnet den Deutungshorizont: Ein weiblicher Körper wird bereist.