Eine Person an einem Tisch. Die Zeit dreht ihre gewohnten Runden – bis sie sich verschluckt. Die Normalität verrutscht. Aus dem Tisch wird eine wilde Kombination ständig wechselnder Perspektiven.
Eine Person sitzt an einem schlichten Tisch. Die Zeit dreht ihre gewohnten Runden – bis sie sich verschluckt. Momente fallen zusammen, Blickwinkel auseinander, die Normalität verrutscht. Der Tisch wird zu einer nicht zu bändigenden Kombination aus ständig wechselnden Perspektiven. Die beunruhigte Person verwandelt sich in einen verzerrten Zeitkörper. Die Welt atomisiert sich in Grundformen und -farben.
Wartende im Großstadtlärm. Sie setzen sich in Bewegung. Für einen flüchtigen Moment umschlingen sich ihre Lebenslinien und sie nehmen unbewusst an einer Choreografie des Zufalls teil.
Wartende im Großstadtlärm. Sie setzen sich in Bewegung, laufen aneinander vorbei. Ihre Porträts überlagern sich, die Körper fallen kurz zusammen und formen für einen flüchtigen Moment abstrakte Zeit-Raum-Gebilde. Aus der Wiederholung und Vervielfachen der Begegnungen entsteht im Stadtraum tagtäglich eine zufällige Choreografie von Lebenslinien: feingliedrig, undurchsichtig und weitverzweigt.