Eine Gruppensexszenerie in der Schwulensauna wird zur real-surrealen Bühne für Begehren und Reflexionen: über sexpositive Räume, die eigene Lust und das eigene Moralempfinden.
Wir befinden uns mitten in einer Schwulensauna. Auf der Suche nach körperlichem Kontakt, abseits der Vorstellungen von bürgerlich-romantischer Liebe, sind wir Teil einer Gruppensexszenerie. Wir betrachten die Protagonisten, genauso wie sie uns. Der Schauplatz wird zur Bühne, real und surreal zugleich. Er fordert Reflexionen heraus: über sexpositive Räume, die eigene Lust und das eigene Moralempfinden.
Ein nepalesischer Schamane und seine Enkelin widmen sich der Wiedererweckung der indigenen Sprache Kusunda. Wir dürfen aktiv mitwirken – und werden selbst zu menschlichen Archiven.
Der nepalesische Schamane Lil Bahadur und seine Enkelin Hima widmen sich der Wiedererweckung seiner Muttersprache Kusunda. Es geht um mehr als Kommunikation, nämlich Identität, Tradition und Bewusstsein für die eigene Geschichte. Die interaktive Sprachsteuerung der VR-Erfahrung erlaubt uns, selbst Kusunda zu lernen. Wir Lernenden werden zu menschlichen Archiven einer fast verlorenen indigenen Sprache.
Lars Rummel
Credits
Co-Produktion
Sönke Kirchhof, Philipp Wenning, Emma Creed, Aliki Tsakoumi, Kuan-Yuan Lai
Ausführende Produktion
René Pinnell
Kreative Produktion
Felix Gaedtke, Gayatri Parameswaran, Mia von Kolpakow
Produktionsfirma
NowHere Media
Animation
Moritz Mayerhofer
VR Entwicklung
Tobias Wehrum
Ton
Mads Michelsen, David Segal
Key Collaborator
Gyani Maiya Kusunda, Lil Bahadur Kusunda, Hima Kusunda