Filmarchiv

Jahr

Sections (Film Archive)

Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2024

Vietnam ist nicht allein

collective
Vier Bürger der DDR, unter ihnen der bildende Künstler Willi Sitte, erläutern ihre Beweggründe für ihre Unterstützung Vietnams mit unterschiedlichsten Mitteln.
Filmstill Vietnam Is Not Alone
Filmstill Vietnam Is Not Alone

Vietnam ist nicht allein

Vietnam ist nicht allein
collective
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2024
Dokumentarfilm
DDR
1968
8 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Rentner Lehmann, Volkskünstler Köppe, Ingenieur Krahnstöver und der berühmte Maler Willi Sitte: Vier DDR-Bürger erläutern ihre Motive und Taten für die Solidarität mit Vietnam. Betont wird das Weltumspannende des Protests gegen den Krieg in Fernost, auch und gerade in westlichen Ländern, und damit der systemübergreifende Charakter der Bewegung. Eine Aufforderung an das Filmpublikum zu eigenem Engagement.
Konstantin Wiesinger

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
collective
Produktion
Filmkollektiv VEB Elektrochemisches Kombinat Bitterfeld
Retrospektive 2022

Vivos voco – Ich rufe die Lebenden

Dagnija Osite-Krüger
Lange bestimmten Glocken die Rhythmen der Menschen. Noch immer berührt ihr Geläut, fährt ins Mark. Dagnija Osite-Krügers Erkundung ist von monumentaler, auch unheimlicher Natur.
Filmstill Vivos Voco – I Call the Living
Filmstill Vivos Voco – I Call the Living

Vivos voco – Ich rufe die Lebenden

Vivos voco – Ich rufe die Lebenden
Dagnija Osite-Krüger
Retrospektive 2022
Dokumentarfilm
DDR
1981
22 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
„Glocken läuteten dem Opfer und dem Täter, sie läuteten dem Herrn und dem Knecht, die Klänge fallen ineinander, Anfang und Ende, Leben und Tod, Schlaf und Erwachen, Arbeit und Gebet.“ Eng sind Helga Schütz’ lyrische Zeilen mit Dagnija Osite-Krügers Erkundung verflochten, die von Glocken und ihren vielen Daseinsformen erzählt. Ob eingeschmolzen als Kriegswerkzeug oder warnend bei Gefahr – „Vivos voco“, der auch über das Handwerk des Glockengießens unterrichtet, umhüllt auf unheimliche, monumentale und epochale Weise. Schütz schreibt in ihrer autofiktionalen Biografie über die gemeinsame Arbeit mit Osite-Krüger: „Wir beide und der Film, wir waren ein Team, wir und die mitbestimmenden Bilder.“
Carolin Weidner

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Dagnija Osite-Krüger
Buch
Helga Schütz
Produktion
DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Ton
Elmar Blimke
Musik
Peter Gotthardt
DEFA Matinee 2024

Volkspolizei / 1985

Thomas Heise
Arbeitsalltag im Ostberliner Polizeirevier 14, in der Nähe der Mauer, an der „Nahtstelle zum Imperialismus“, wie ein Beamter seine Dienststelle nennt. Die Dreharbeiten werden bald gestoppt.
Filmstill Volkspolizei / 1985
Filmstill Volkspolizei / 1985

Volkspolizei / 1985

Volkspolizei / 1985
Thomas Heise
DEFA Matinee 2024
Dokumentarfilm
DDR
1985
61 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Arbeitsalltag im Ostberliner Polizeirevier 14, Brunnenstraße, in der Nähe der Mauer, an der „Nahtstelle zum Imperialismus“, wie ein Beamter seine Dienststelle nennt. Zunächst können Heise und Badel dort ungehindert filmen: Streifenfahrten, Einsätze bei eskalierenden Streits, Strafanzeigen wegen „dekadenten Aussehens“, Vermisstenanzeigen. Ihrem Auftreten nach wirken Regisseur und Kameramann wie Beauftragte des Ministeriums des Inneren, können ohne Einschränkungen drehen. Als sie irgendwann doch ihre Papiere vorzeigen müssen, und es nur ganz normale Personalausweise sind, fällt die Fehlleitung auf: Die Dreharbeiten werden gestoppt und das Filmmaterial verschwindet in verschlossenen Schränken. Die Premiere des Films fand 2001 auf der 25. Duisburger Filmwoche statt.
Linda Söffker

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Thomas Heise
Kamera
Peter Badel
Produktion
Staatliche Filmdokumentation