Zwischen März 1989 und März 1990 begleitet Kurt Tetzlaff den kritischen Potsdamer Abiturienten und Pfarrerssohn Alexander durch eine Zeit des persönlichen und politischen Umbruchs.
„Wer eine Wahrheit gefunden hat, muss diese auch zeugen und kundtun“, sagt der kritische Potsdamer Abiturient und Pfarrerssohn Alexander Schulz gleich zu Beginn des Films und ergänzt: „Die persönlichen Nachteile muss man auch aushalten.“ Zwischen März 1989 und März 1990 begleitet Kurt Tetzlaff den intelligenten Jungen durch eine Zeit des Umbruchs. Zum Abitur spielt Alexander mit seiner Klasse das Theaterstück „Diktatur des Gewissens“ von Michail Schatrow. Er beteiligt sich an den Demonstrationen im Herbst 1989 und verweigert den Wehrdienst. Sequenzen aus den DDR-Nachrichten verdeutlichen, wie weit sich die staatliche Führung von Bürgerinnen und Bürgern entfernt hat.
Internationale Buchkunst-Ausstellung 1977 [Ausschnitt]
Jan Hempel
Die Tradition Leipzigs als Buchstadt, polygraphische Betriebe, Verlage und nicht zuletzt die IBA und ihr Publikum werden von einem der wenigen privaten Filmemacher eingefangen.
Internationale Buchkunst-Ausstellung 1977 [Ausschnitt]
Internationale Buchkunst-Ausstellung 1977 [Ausschnitt]
Jan Hempel
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2025
Dokumentarfilm
DDR
1977
7 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Nach Querelen mit der DEFA etablierte der sorbische Trick- und Dokumentarfilmer Jan Hempel das unabhängige Studio IWT-Film in Dresden. Im Auftrag des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler entstand dort diese Impression von der Internationalen Buchkunst-Ausstellung 1977. Unter Verweis auf die jahrhundertealte Tradition Leipzigs als Buchstadt werden polygrafische Betriebe, Verlage und nicht zuletzt die IBA selbst vorgestellt.