Vermittelt durch innovative Musik und Originalton-Zitate entspinnt sich zwischen einem Mahnmal an die Verbrechen des Nationalsozialismus und den Betrachtern ein verstörender Dialog.
Eine innovative Annäherung an das Thema Nationalsozialismus unter Verwendung einer Komposition von Georg Katzer, DDR-Pionier der Neuen Musik. Die Soundebene – akustische Verzerrungen und Originaltöne führender Vertreter des Dritten Reiches – dominiert. Demgegenüber stehen minimalistisch gestalteten Bilder. Ein Dialog zwischen Betrachtern und Mahnmal entspinnt sich im Schuss-Gegenschuss-Verfahren.
Unter Berufung auf das revolutionäre Erbe der deutschen Bauernkriege im 16. Jahrhundert gestaltet die SED die Gesellschaft mit Unterstützung der Sowjetunion um.
Was 400 Jahre zuvor in den deutschen Bauernkriegen nicht zum Erfolg geführt hatte, schafft das unverbrüchliche Band mit der Sowjetunion anno 1945: Unter widrigen Umständen bauen Arbeiter und Bauern einen sozialistischen Staat auf. 1970, im Entstehungsjahr dieses Films, versichert sich die SED ihres aus der Vergangenheit begründeten Führungsanspruchs – sie geht voran auf dem „Weg vom Ich zum Wir“.
Im Sommer 1957 reist der talentierte Amateurfilmer Alfred Dorn anlässlich der 6. Weltjugendspiele nach Moskau und wandelt staunend mit seiner Kamera durch die sowjetische Metropole.
Moskau, Sommer 1957: Der berühmte Amateurfilmer Alfred Dorn nimmt uns mit zu den 6. Weltfestspielen der Jugend und Studenten, die als Reaktion auf den Zweiten Weltkrieg die Begegnung und den Austausch von Jugendlichen aus aller Welt fördern sollten. Neugierig staunend erkundet die Kamera die Metropole Moskau mit ihren ikonografischen Gebäuden und Plätzen, mittendrin zahlreiche Festivalbesucher*innen.