Der Tonfall ist nüchtern, der Anlass aber lässt nostalgisch werden: die letzte Fahrt einer Schnellzugdampflokomotive aus dem Leipziger Hauptbahnhof am 30. September 1978.
Betont nüchtern und sachlich erläutert der Sprecher die notwendigen Vorbereitungen für die letzte Abfahrt einer Schnellzugdampflokomotive vom Leipziger Hauptbahnhof am 30. September 1978 mit Fahrtziel Berlin. Zahlreiche Amateurfilmer und Hobbyfotografen begleiten die ausfahrende Dampflok beim Aufbruch zu ihrer finalen Mission. Im Gegensatz zum Sprecher dürften sie innerlich bewegt gewesen sein.
Technisch aufwändig gefilmt und einfühlsam komponiert, erschließt die Naturfilmerin und Autodidaktin Ingeborg Tölke Fantastisches und Grausames in der Naturlandschaft des Moores.
Über Zitate aus literarischen Begegnungen mit Flora und Fauna des Moores nähert sich die Naturfilmerin und Autodidaktin Ingeborg Tölke diesem Landschaftsraum behutsam. Mit viel Einfühlungsvermögen legt sie die allzu schnell übersehenen Schönheiten und Grausamkeiten des Ortes mithilfe von Zeitraffer- und Makrotechnik frei. Ihr auch filmhandwerklich erstaunliches Erstlingswerk wurde mehrfach prämiert.
Ein Porträt der Mitropa-Gaststätte im Hauptbahnhof. Beschwingte Musik begleitet beeindruckende Zahlen: Auf 32 Bahnsteigen kamen täglich 800 Züge mit 250.000 Reisenden an.
Ein wenig aus der Zeit gefallen, porträtiert der Filmemacher Herbert Kasinski die Mitropa-Gaststätte im Leipziger Hauptbahnhof. Die zu Anfang des Films genannten Zahlen, auch die daraus abzuleitende Menge an Hungrigen und Durstigen, beeindrucken noch heute: Auf Europas größtem Kopfbahnhof mit damals noch insgesamt 32 Bahnsteigen kamen täglich 800 Züge mit 250.000 Reisenden an.