Der animierte 360°-Film rekonstruiert die Erinnerungen von Gefangenen, die Folter und politische Indoktrination in einem chinesischen Umerziehungslager ertragen mussten.
Im Frühjahr 2017 begannen die Behörden in der chinesischen Region Xinjiang damit, Tausende von Uiguren, Kasachen und anderen überwiegend muslimischen Minderheiten ohne jede rechtliche Grundlage in sogenannten Umerziehungslagern zu inhaftieren. Der animierte 360°-Film rekonstruiert die Erinnerungen von drei Männern, die politische Indoktrination, Folter und Einzelhaft ertragen mussten.
Ein wunderbar untergründiger Animationsfilm über die relevante (und bis dato nie ganz geklärte) Frage, wie man seinem Kind eigentlich am wenigsten im Weg steht.
Wer heute ein Kind in die Welt setzt, trägt schwer an der neuen Verantwortung. Als Ethan Barrett als „stay at home dad“ plötzlich für das Wohlergehen seiner kleinen Tochter zuständig ist, begreift er schlagartig: Jede seiner Handlungen wird ihr Leben beeinflussen – ob er will oder nicht. Charmant, ironisch und gewitzt sondiert er, wie er ihrer perfekten Entwicklung am wenigsten im Weg stehen könnte. Nach „Burp“ (DOK Leipzig 2020) das nächste kleine Meisterwerk des untergründigen Humors.
Eine kritische Analyse des Abschlussberichts der offiziellen Warren-Kommission zur Ermordung John F. Kennedys, basierend auf Recherchen des Anwalts und Co-Autors des Films, Mark Lane.
Diese kritische Analyse des Abschlussberichts der Warren-Kommission, die John F. Kennedys Ermordung untersuchte, basiert auf Recherchen des Anwalts Mark Lane. Lane wirkte am Film als Co-Autor mit und veröffentlichte fast zeitgleich sein gleichnamiges Buch. De Antonio hatte in Harvard gemeinsam mit Kennedy studiert, was seinem Film ungeachtet der politischen Distanz zu Kennedy ein persönliches Anliegen mitgab. Dies mag die argumentative, bisweilen sachliche Strenge begründen, mit der er und sein Cutter Dan Drasin vorgingen. Letztlich ist „Rush to Judgment“ ein verspäteter Rechtsbeistand für den zum Einzeltäter erklärten Lee Harvey Oswald, der nur zwei Tage nach dem Mord im Polizeigewahrsam erschossen wurde und dessen Interessen vor der Warren-Kommission nicht angemessen juristisch vertreten waren.