Filmarchiv

Jahr

Filmstill Different Sons

Different Sons

Different Sons
Jack Ofield
Retrospektive: Un-American Activities 2025
Dokumentarfilm
USA
1971
55 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Am 4. September 1970 macht sich eine Gruppe von Vietnamkriegsveteranen zu einem langen Marsch von Morristown, New Jersey, nach Valley Forge, Pennsylvania, auf. Ihr Ziel: auf ihrem Weg die lokale Bevölkerung von dem Unrecht zu überzeugen, das in Vietnam seit Jahren geschieht. Und dies nicht etwa nur mit Reden am Wegesrand, sondern in schockierenden Reenactments, die unangekündigt in der Öffentlichkeit stattfinden. Mitsamt Uniform und Plastik-Maschinengewehren, von Statist*innen unterstützt, verweisen sie so auf ihre eigenen Kriegsverbrechen in Indochina. Kamera und Tonbandgerät sind an all dem nah dran, schnappen die Reaktionen der Passant*innen und Städtebewohner*innen auf. Solidarität auf der einen, wüste Beschimpfungen auf der anderen Seite. Ein tiefer Graben zieht sich durch die „Heimatfront“.
Tobias Hering, Tilman Schumacher

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Jack Ofield
Kamera
Bob Ipcar, Lee Kenower, Bob Baldwin, Bob Fiore
Produktion
Arthur Littman, Bob Sann, Wendy Megginson
Musik
Phil Ochs
Animation Night 2025

Drug Abuse

Pat Lehman
Ursprünglich als Anti-Drogen-Film produziert ist Lehmans Film ein psychedelischer Ritt durch leuchtende Farben und Pop-Art-Bilder – alles miteinander verschmolzen durch den Scanimate-Videosynthesizer.
1972
Filmstill Drug Abuse
Filmstill Drug Abuse

Drug Abuse

Drug Abuse
Pat Lehman
Animation Night 2025
Animationsfilm
USA
1972
1 Minute
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Ursprünglich als Anti-Drogen-Werbespot für das Lokalfernsehen konzipiert, nimmt uns dieser 60-Sekünder stattdessen mit auf eine rauschhafte Reise durch fluoreszierende Farben und Pop-Art-Motive, die mithilfe des Scanimate-Videosynthesizers miteinander verschmelzen. Dieses Frühwerk von Pat Lehman avancierte zu ihrem größten Erfolg: Der Film wurde in Cannes gezeigt.
Ben Sassen

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Pat Lehman
Produktion
Jean Schiff, Pat Lehman
Hommage: Punto y Raya 2025

The Dancing Line

Shelley Dodson, David Rose
Diese Linie lässt unser Herz schneller schlagen - mit ihrer Flexibilität und ihrem exzentrischen Timing. Sie zeigt uns ihre dynamischen Kurven bei einem klassischen Burlesque.
Filmstill The Dancing Line
Filmstill The Dancing Line

The Dancing Line

The Dancing Line
Shelley Dodson, David Rose
Hommage: Punto y Raya 2025
Animationsfilm
USA
2016
3 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Kann ein geometrisches Gebilde verführerisch sein? Die Antwort dieses reduzierten und doch so charmanten Films ist eindeutig: Ja! Mit ihren dynamischen Kurven bezirzt uns eine simple, weiße Linie auf schwarzem Grund. Wir staunen mit offenem Mund über ihre Gelenkigkeit und ihr exzellentes Timing. Diese Linie ist ein neckischer Star, der jeder Burlesque-Show zur Ehre gereichen würde.
Franka Sachse

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Shelley Dodson, David Rose