Filmarchiv

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Filmstill Men of Salt

Men of Salt

Hombres de sal
Luis Armando Sosa Gil
Internationaler Wettbewerb Kurzfilm 2022
Dokumentarfilm
Mexiko,
USA
2022
14 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Cristobal, ein junger Fischer bei der Arbeit vor dem mexikanischen Hafen Lázaro Cárdenas, teilt seine Erkenntnisse: Fischen sei härter als ein Work-out. Außerdem verbände ihn und das Meer eine sich verschlimmernde Krankheit. Des Nachts nimmt er wahr, was nur vom Boot aus erfasst werden könne: die Chemikalien, die ins Wasser gelangen, den Gestank, das rote Leuchten der Stahlfabrik. „Men of Salt“ kündet von einem Dilemma: Was, wenn man sich mit einem Ökosystem identifiziert, das fortwährend misshandelt wird?
Carolin Weidner

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Luis Armando Sosa Gil
Buch
Luis Armando Sosa Gil
Kamera
Luis Armando Sosa Gil
Schnitt
Luis Armando Sosa Gil
Produktion
Luis Armando Sosa Gil, Beuukubi Arenas
Ton
Luis Armando Sosa Gil, Carlos Cortés Navarrete, Oscar Victoria, Odin Acosta
Sound Design
Carlos Cortés Navarrete, Oscar Victoria, Odin Acosta
Musik
Jorge Alba
Sprecher*in
Cristobal Ortega
Filmstill My Love Affair with Marriage

My Love Affair with Marriage

My Love Affair with Marriage
Signe Baumane
Panorama Mittel- und Osteuropa 2022
Animationsfilm
Lettland,
USA,
Luxemburg
2022
108 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Englisch
„Hüte dich vor allem, besonders vor den Männern“, wurde Zelma als Faustregel für ein gelingendes Leben als Frau mitgegeben. Wenn einem aber die größte aller Lieben begegnet, und das passiert Zelma mehrfach, übernimmt die Biochemie das Zepter und alle Ratschläge sind vergessen. In einem animierten Musical tanzt sich Signe Baumanes Protagonistin durch vielversprechende romantische Anfänge, enttäuschte Erwartungen und scheiternde Ehen – um herauszufinden, dass sie die Regeln am besten selbst bestimmt.
Wie viel diese Zelma mit ihrer Erfinderin zu tun hat? Ob auch Signe Baumane irgendwann einmal einem Sergej begegnete und von Noradrenalin, Serotonin und Dopamin so aus der Fassung gebracht wurde, dass sie seinen herablassenden Tonfall glatt überhörte? Die in Lettland geborene Wahl-New-Yorkerin ist jedenfalls dafür bekannt, Tabus und fragwürdige Konzepte von gewünschter und gestatteter, also „richtiger“ Weiblichkeit als Reibungsfläche für ihre Geschichten zu nutzen. Lange blieb sie der kurzen filmischen Form treu, bis sie 2014 mit „Rocks in My Pockets“ ihren ersten abendfüllenden Animationsfilm vorstellte – auch bei DOK Leipzig. Mit „My Love Affair with Marriage“ schließt sie daran an – nicht nur in Bezug auf die Länge, sondern auch in der ironischen, amüsanten und dennoch ernsthaften Auseinandersetzung mit den Rollen, die Biologie und ungeprüft weitererzählte Mythen für Frauen vorsehen.
Sylvia Görke

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Signe Baumane
Kamera
Signe Baumane
Schnitt
Signe Baumane, Sturgis Warner
Produktion
Roberts Vinovski, Sturgis Warner, Signe Baumane, Raoul Nadalet
Ton
Pierre Vedovato
Musik
Kristian Sensini
Filmvertrieb
Natalia Dabrowska