Ein packender dokumentarischer Thriller um eine Gruppe philippinischer Aktivisten, die illegale Rodungen im Regenwald verhindern, indem sie den Holzfällern die Kettensägen klauen.
Auf Palawan im philippinischen Inselarchipel fällt immer mehr Regenwald den Sägen zum Opfer. Die Rodungen sind zwar illegal, werden aber vom korrupten Regime unter Präsident Duterte gedeckt und sogar initiiert. Dagegen regt sich Widerstand vor Ort. Eine Gruppe mutiger Männer um einen resoluten Menschenrechtsanwalt entschließt sich zu reagieren. Sie schleichen in die Wälder, um den Rodungstrupps in unbeobachteten Momenten die Kettensägen, Autos und Boote abzunehmen. Der spannende, wie ein Thriller gebaute Film begleitet sie auf diesen gefährlichen Einsätzen, die sie „meta-legal“ nennen. Doch der Preis ist hoch: Einige Aktivisten bezahlen ihre Gegenwehr mit dem Leben.
Luc-Carolin Ziemann
Credits
Regie
Karl Malakunas
Kamera
Tom Bannigan
Schnitt
Michael Collins, Eric Daniel Metzgar
Produktion
Marty Syjuco, Michael Collins, Kara Magsanoc-Alikpala
Eine Manufaktur für katholische Heiligenfiguren in einer Großstadt nahe Manila, porträtiert als Mikrokosmos für ökonomische, soziale und religiöse Verhältnisse auf den Philippinen.
Wenn in diesem Film von der Zeit die Rede ist, „als St. Joseph kam“, geht es nicht um eine religiöse Erscheinung, sondern um das populärste Produkt der TML Holy Crafts Incorporated. In der Manufaktur auf den Philippinen, dem Land mit der drittgrößten katholischen Bevölkerung der Welt, fertigen die Beschäftigten in Handarbeit und unter ausbeuterischen Bedingungen Heiligenfiguren. Joseph Mangat porträtiert diesen Ort mit Fokus auf den Arbeitenden, darunter einige aus der LGBTQI-Community.
Schicht um Schicht wird in der ersten Szene eine Gipsbüste freigelegt. Mit diesem Bild ließe sich auch der Ansatz von „Divine Factory“ beschreiben: Vom Ladengeschäft bis zur Werkstatt, vom Unternehmer bis zur einfachen Arbeiterin, von der Herstellung bis zur Nutzung der religiösen Artikel macht der Film die sozialen und ökonomischen Facetten dieser Institution sichtbar. Dabei beobachtet der philippinische Regisseur nicht nur genau, wie dort gearbeitet und gehandelt wird, sondern verwickelt die Beteiligten auch in offene Gespräche über Liebe, Löhne und Lebensbedingungen. Das Modell einer profitorientierten Bezahlung der Angestellten offenbart die Verzahnung ökonomischer und religiöser Ideen. So erscheint der für alle wünschenswerte Erfolg des Unternehmens aus der Großstadt Antipolo nahe Manila nur mehr als göttlicher Segen.
Jan-Philipp Kohlmann
Credits
Regie
Joseph Mangat
Kamera
Albert Banzon
Schnitt
Ilsa Malsi, Joseph Mangat
Produktion
Alemberg Ang, Stefano Centini
Ton
Duu-Chih Tu
Filmvertrieb
Lya Li
Nominiert für:
FIPRESCI Preis,
Preis der Interreligiösen Jury
Wo sind Orte für LGBTQIA2S+-Kultur in Russland? Die AR-Erfahrung eröffnet der Drag-Szene einen digitalen Schutzraum, in dem sie performen kann, ohne Gewalt fürchten zu müssen.
Die LGBTQIA2S+-Community in Russland trifft auf ein zunehmend feindliches gesellschaftliches Klima, wird tabuisiert und kriminalisiert. Die AR-Erfahrung eröffnet der lokalen Drag-Szene einen digitalen Schutzraum, in dem sie performen kann, ohne Gewalt fürchten zu müssen. Diese künstlerische Inbesitznahme heteronormativ dominierter Orte ist zugleich politische Intervention.
Wie wirkt sich die Klimakrise auf die Psyche aus? Wie weiterleben in der Katastrophe? Ein persönlicher Essay über „Climate Anxiety“, Schuld-Wut-Spiralen und radikale Selbstfürsorge.
Hitzeperioden, schmelzende Polkappen, steigende Meeresspiegel, massenhaftes Artensterben. Die Klimakrise bedroht das Leben auf der Erde und gleichzeitig unseren Seelenfrieden. Denn wer sich bewusst macht, wo wir stehen, kann nur noch schwer ruhig schlafen. Auch Sindha Agha leidet unter „Climate Anxiety“, der alles überwältigenden Angst vor den Folgen des Klimanotstands, und sucht eine Klimapsychologin auf, um zu lernen, damit zurechtzukommen. Das filmische Porträt zeigt, wie sie – stellvertretend für unzählige andere – zwischen Panik, Hilflosigkeit, Schuld und Wut hin und her geworfen wird und dennoch Wege findet, die Schockstarre zu überwinden, um aktiv gegen die Klimakrise angehen zu können.
Tochter, Mutter und Großmutter im Covid-Lockdown in New York. Drei Originale auf engstem Raum liefern sich ehrliche Auseinandersetzungen und aberwitzige Wortgefechte. Köstlich!
Man nehme: drei Generationen von Frauen im Covid-Lockdown in New York, genug Weißwein, Wodka und Zeit, um die wirklich wichtigen Themen zu besprechen. Dana Reilly macht aus den Einschränkungen der Pandemie das Beste und filmt, was passiert, als Mutter Janet und die neunzigjährige Großmutter Sylvia beschließen zusammenzuziehen. Heraus kommt eine witzige, gleichzeitig liebevoll raue Hommage an zwei starke Persönlichkeiten, ihre nicht unkomplizierte Nähe und völlig unterschiedliche Lebenswelten.
Fischer Cristobal liebt das Meer mitsamt seinen Bewohnern, denen er vorm mexikanischen Hafen Lázaro Cárdenas begegnet. Doch das Wasser verkommt mehr und mehr zur giftigen Suppe.
Cristobal, ein junger Fischer bei der Arbeit vor dem mexikanischen Hafen Lázaro Cárdenas, teilt seine Erkenntnisse: Fischen sei härter als ein Work-out. Außerdem verbände ihn und das Meer eine sich verschlimmernde Krankheit. Des Nachts nimmt er wahr, was nur vom Boot aus erfasst werden könne: die Chemikalien, die ins Wasser gelangen, den Gestank, das rote Leuchten der Stahlfabrik. „Men of Salt“ kündet von einem Dilemma: Was, wenn man sich mit einem Ökosystem identifiziert, das fortwährend misshandelt wird?
Carolin Weidner
Credits
Regie
Luis Armando Sosa Gil
Buch
Luis Armando Sosa Gil
Kamera
Luis Armando Sosa Gil
Schnitt
Luis Armando Sosa Gil
Produktion
Luis Armando Sosa Gil, Beuukubi Arenas
Ton
Luis Armando Sosa Gil, Carlos Cortés Navarrete, Oscar Victoria, Odin Acosta
Sound Design
Carlos Cortés Navarrete, Oscar Victoria, Odin Acosta
„Hüte dich vor allem, besonders vor den Männern“, wurde Zelma gewarnt. Wer nicht hören will, muss fühlen: Ein animiertes Musical über Biochemie und weibliche Selbstfindung.
„Hüte dich vor allem, besonders vor den Männern“, wurde Zelma als Faustregel für ein gelingendes Leben als Frau mitgegeben. Wenn einem aber die größte aller Lieben begegnet, und das passiert Zelma mehrfach, übernimmt die Biochemie das Zepter und alle Ratschläge sind vergessen. In einem animierten Musical tanzt sich Signe Baumanes Protagonistin durch vielversprechende romantische Anfänge, enttäuschte Erwartungen und scheiternde Ehen – um herauszufinden, dass sie die Regeln am besten selbst bestimmt.
Wie viel diese Zelma mit ihrer Erfinderin zu tun hat? Ob auch Signe Baumane irgendwann einmal einem Sergej begegnete und von Noradrenalin, Serotonin und Dopamin so aus der Fassung gebracht wurde, dass sie seinen herablassenden Tonfall glatt überhörte? Die in Lettland geborene Wahl-New-Yorkerin ist jedenfalls dafür bekannt, Tabus und fragwürdige Konzepte von gewünschter und gestatteter, also „richtiger“ Weiblichkeit als Reibungsfläche für ihre Geschichten zu nutzen. Lange blieb sie der kurzen filmischen Form treu, bis sie 2014 mit „Rocks in My Pockets“ ihren ersten abendfüllenden Animationsfilm vorstellte – auch bei DOK Leipzig. Mit „My Love Affair with Marriage“ schließt sie daran an – nicht nur in Bezug auf die Länge, sondern auch in der ironischen, amüsanten und dennoch ernsthaften Auseinandersetzung mit den Rollen, die Biologie und ungeprüft weitererzählte Mythen für Frauen vorsehen.
Sylvia Görke
Credits
Regie
Signe Baumane
Kamera
Signe Baumane
Schnitt
Signe Baumane, Sturgis Warner
Produktion
Roberts Vinovski, Sturgis Warner, Signe Baumane, Raoul Nadalet
Frauen sollten finanziell unabhängig werden, um nicht ihr Leben lang in der Küche stehen zu müssen – vermittelte die Mutter. Ihren Kochkünsten widmet die Tochter diese Hommage.
Beim Kochen lässt sich wunderbar nachdenken, in Erinnerungen schwelgen, sich unterhalten. Und wenn man nie kochen gelernt hat, wenn man sein Leben lang den Platz am Herd als feministischen Rückschritt begriffen hat, dann gibt es geschmorte Schweinerippchen nur im Nachsinnen über die ferne erste Heimat, über die Mutter. Ein Glück aber, dass man auch in der Animation in Erinnerungen schwelgen kann, und zwar so eindrücklich, dass uns die duftenden Bilder das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.
Mike Brett, Steve Jamison, Pierre Zandrowicz, Arnaud Colinart
Die atomare Bedrohung wurde für 1,4 Millionen Menschen auf Hawaii real. Am 13. Januar 2018 warnte sie eine Textnachricht vor einer Rakete. Die Nachricht war falsch, aber folgenschwer.
Mike Brett, Steve Jamison, Pierre Zandrowicz, Arnaud Colinart
Extended Reality 2022
XR
Frankreich,
UK,
USA
2022
42 Minuten
Englisch,
Französisch,
Deutsch,
Koreanisch,
Japanisch,
Norwegisch
Untertitel: 
Englisch
Der Friede der Großmächte fußt auf einem „Gleichgewicht des Schreckens“. Mit ihren Waffenarsenalen können sich Staaten gegenseitig komplett auslöschen. Am 13. Januar 2018 bekamen das 1,4 Millionen Menschen auf Hawaii zu spüren: Eine falsche Raketenwarnung per Textnachricht brachte den Alltag für 38 Minuten zum Erliegen, Panik brach aus und die atomare Bedrohung wurde plötzlich real.
Lars Rummel
Credits
Produktion
Arnaud Colinart, Jo-Jo Ellison, Mike Brett, Steve Jamison
Ausführende Produktion
Paul Mezier, Susanna Pollack
Produktionsfirma
Atlas V, Archer’s Mark
Animation
Alan Sorio
3D-Künstler*in
Renaud de Bellefon, Anthony Rubier
VFX Artist
Yasuyuki Otsuki
Buch
Dr. Jamaica Heolimeleikalani Osorio
Musik
Bobby Krlic
Key Collaborator
Games for Change, Princeton University, British Film Institute, VR for Good, ARTE France, CNC
Regie
Mike Brett, Steve Jamison, Pierre Zandrowicz, Arnaud Colinart
Quartzsite, Arizona. Eine Kleinstadt mitten in der Wüste wird im Winter zu einem riesigen Campingplatz, an dem eine Zufallsgemeinschaft die Kehrseite des „American Dream“ lebt.
Quartzsite, Arizona. Eine Stadt mitten in der Wüste verwandelt sich regelmäßig in einen riesigen Campingplatz, an dem bis zu eine Million Menschen aus den nördlichen US-Staaten dem Winter entfliehen. Der fällt hier nicht so frostig aus, und für 180 Dollar sind Leute jedweder Fasson willkommen, sich ein Stück trockener Erde zu mieten. Ryan Maxey gesellte sich drei Saisons in Folge dazu und nähert sich der zusammengewürfelten Community mit einem intimen und zugleich nüchtern registrierenden Blick.
Meth-Junkies, Schießeisenverehrer, Verfassungshüter, eine rosa gekleidete, Kuscheltiere züchtende Transfrau und weiße Männer, die „Black Guns Matter“ auf dem T-Shirt tragen. Es wird mit allem gehandelt und sich gegenseitig geholfen. Manchmal kann es durchaus rau zugehen. Die US-amerikanische Flagge, immer wieder Waffen und gemeinsames Beten gehören zum Alltag wie die demokratische Wahl zwischen Pancakes und Hamburgern. Maxeys dokumentarischer Streifzug führt ihn durch all diese Leben und Lebensentwürfe, die er mal behutsam liebevoll, mal kopfschüttelnd wahrzunehmen scheint. Trotz kritischer Halbdistanz ist er unverkennbar Teil der Gemeinschaft, die er porträtiert. Sein Film, in gewisser Weise ein Gemeinschaftswerk, bündelt die Aufnahmen aus unterschiedlichen Perspektiven über verschiedene Zeiten hinweg an diesem Ort. Ambivalenzen bleiben bestehen, weshalb jede Wertung vorläufig sein muss.
Eine Auftragsarbeit: Špela Čadežs Kurzfassung der legendären Comedy-Drama-Serie aus dem Frauenknast ist in kuschelig-kratziger Wolle „entwickelt“, gelb wie Urin und rot wie Blut.
Für Netflix fasste Špela Čadež die ersten vier Staffeln der längst legendären US-amerikanischen Comedy-Drama-Serie zusammen, um den Start von Staffel fünf zu bewerben. Vom Schriftzug des Streaming-Anbieters über das Kantinenessen bis hin zum Erbrochenen – Čadež „entwickelt“ ihre kondensierte Version der Storys aus dem Frauenknast in kuschelig-kratziger Wolle, gelb wie Urin und rot wie Blut.
Eine Collage, deren Töne undefinierbar und doch organisch wirken. Pauline Oliveros’ Stück bedarf keiner Bilder. Intuitiv erscheinen sie von selbst vor unserem geistigen Auge.
Eine rein akustische Collage, deren Töne in ihrer Natur undefinierbar und doch irgendwie organisch wirken. Sie ziehen uns in ihren Bann, lassen uns zuweilen vor etwas Unbekanntem erschauern. Die Schwerkraft scheint auszusetzten. Dieses Stück bedarf keiner Bilder, denn intuitiv werden sie sich ganz von selbst wie Tausende von Halluzinationen vor unserem geistigen Auge materialisieren.
Ein wunderbar untergründiger Animationsfilm über die relevante (und bis dato nie ganz geklärte) Frage, wie man seinem Kind eigentlich am wenigsten im Weg steht.
Wer heute ein Kind in die Welt setzt, trägt schwer an der neuen Verantwortung. Als Ethan Barrett als „stay at home dad“ plötzlich für das Wohlergehen seiner kleinen Tochter zuständig ist, begreift er schlagartig: Jede seiner Handlungen wird ihr Leben beeinflussen – ob er will oder nicht. Charmant, ironisch und gewitzt sondiert er, wie er ihrer perfekten Entwicklung am wenigsten im Weg stehen könnte. Nach „Burp“ (DOK Leipzig 2020) das nächste kleine Meisterwerk des untergründigen Humors.
Smartphones sind aus dem digitalen Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber welche natürlichen und menschlichen Ressourcen braucht die Tech-Industrie für diese Innovation?
Smartphones sind aus dem digitalen Alltag nicht mehr wegzudenken. Weltweit befinden sich mehr als fünf Milliarden solcher Geräte in Umlauf. Jedes davon wird sogar mehr als 2.600 Mal am Tag berührt. Die AR-Erfahrung führt uns in die ungesehene Geschichte dieser Technologie und damit in die Demokratische Republik Kongo. Welche natürlichen und menschlichen Ressourcen braucht die Tech-Industrie für ihre Innovationen?
Ricky ist ein Junge der Ashéninka, der mit seiner Familie im Amazonas-Urwald von Peru lebt. Er möchte seine Ängste überwinden und geht auf die Jagd nach einem riesigen Wels.
Ricky ist ein Junge aus dem Volk der Ashéninka, der mit seiner Familie tief im Amazonas-Urwald von Peru lebt. Doch auch hier gucken die Kinder am liebsten Handyvideos. Eines Tages steht Ricky vor der Aufgabe, seine Ängste zu überwinden und auf die Jagd nach einem riesigen Wels zu gehen, der nur mit einem Haken zu fangen ist. Hier beginnt seine Reise zum Erwachsenwerden.
Collage eines Familienlebens im China der 1960er Jahre: Schwarz-weiße Propagandafotos und knallbunte Knetmasse gestalten Geschichten von Lei Leis Vater und Großvater aus.
Die turbulenten 1960er Jahre in China als Collage aus Archivbildern, Knetfiguren und Interviews. Lei Lei lässt seinen Vater und seinen Großvater ins Gespräch kommen, von Fahrrädern und Bankangestellten, vom Leben auf dem Land, von Umerziehung und Klassenfeinden erzählen. Aus ihren Erinnerungen entsteht eine quietschbunte, surreale Welt, die auf betörende Weise die Zeit vor und während der Kulturrevolution imaginiert.
Auch in seinem zweiten Langfilm nimmt sich der Künstler und Animationsfilmemacher Lei Lei Erfahrungen seiner Familienmitglieder an und legt über das Private ein Stück Landesgeschichte frei. Über sechs Jahre sammelte er Familienfotos, Postkarten, Propagandabilder und alte Filme. Auf ihnen formt und bewegt er seine Charaktere aus kaugummipastelliger Modelliermasse, deren farbenfrohe, fast kindliche Anmutung den Eindruck unterstützt, hier male sich ein Enkel die anekdotischen Memoiren seiner Vorväter aus. Doch die fantasievolle Animation ist alles andere als naiv: Sie nimmt sich Zeit für die Schwenker und Pausen der Erzählung und entführt uns – auch mithilfe der zurückgenommenen Klanglandschaft – ganz tief in ein Universum, in dem man sich verlieren kann.
Marie Kloos
Credits
Regie
Lei Lei
Buch
Lei Lei
Kamera
Lei Lei
Schnitt
Lei Lei, Patrick Minks
Produktion
Isabelle Glachant, Lei Lei
Co-Produktion
Bruno Felix, Janneke van de Kerkhof, Femke Wolting