Der Maler Ruttmann lässt sich ein Verfahren zur Herstellung bewegter Bilder patentierten: Mit Ölfarben werden übereinander angeordnete Glasplatten bemalt und von oben mit einer Kamera aufgenommen.
Wie viele Künstler*innen seiner Zeit entdeckte Walter Ruttmann den Film als Experimentierfeld für revolutionäre Ausdrucksformen. 1918 gab er die Staffelei-Malerei auf, erwarb 1920 das erste deutsche Patent für einen Tricktisch und schuf damit die technischen Voraussetzungen für seine „Opus“-Reihe: abstrakte Elemente aus malerischen Gesten und Karton, die im Stop-Motion-Verfahren bewegt werden.
Bei dem kleinen Mann ist eine riesige freche Ratte eingezogen und macht sich breit. Wütend schmeißt er sie eines Tages aus dem Haus. Doch dann merkt er, wie leer und einsam es ohne sie ist.
Bei dem kleinen Mann ist eine riesige freche Ratte eingezogen. Sie pfeift zur Musik im Radio, bedient sich ungefragt aus dem Kühlschrank, planscht in der Wanne und ist einfach überall – laut, nervig, einfach zu viel. Als sie plötzlich verschwindet, wird dem kleinen Mann klar: Es war noch nie so ruhig in der Wohnung – und so leer. Eine herzerwärmende Adaption von Nadia Buddes gleichnamigem Bilderbuch.