Vor Kurzem sind Lamine und seine Familie auf eine Farm im Senegal gezogen. Hier gibt es immer viel zu tun. Aber am Nachmittag ist es zu heiß. Dann geht es mit dem neuen Freund an den Strand.
Vor Kurzem ist Lamine mit seiner Familie von Deutschland in den Senegal gezogen. Seine Eltern haben Land gekauft und bauen sich nun eine Farm auf. Es gibt immer viel zu tun und nach der Schule hilft Lamine mit. Die Fische müssen gefüttert und im Garten die Pflanzen gegossen werden. Aber am Nachmittag ist es zu heiß zum Arbeiten. Dann geht es mit dem neuen Freund an den Strand.
Sie schreit und flüstert ihre Wünsche und tanzt den Kompromiss aus der Welt, einfach so, wie sie es will. Ein enthusiastischer und farbenfroher Weckruf für Selbstbestimmung und Lebenslust.
Eine Frauenstimme schreit und flüstert ihre Wünsche, je nachdem wie ihr gerade zumute ist und was sie will. Ihr cartoonhaft reduzierter und überzeichneter Körper tanzt den Kompromiss aus der Welt. Geradeaus, im Zickzackkurs oder in schwungvollen Kurven geht es durch das bunte Leben. Anne Isensee formuliert einen enthusiastischen Weckruf für Selbstbestimmung und Lebenslust.
Kann ein Animationsfilm in Worte übersetzt werden, ohne die Komplexität des Visuellen zu beschneiden? Eine humorvolle und pointierte Untersuchung zum Thema Audiodeskription.
Eine großstädtische Straßenkreuzung: Viele Dinge passieren, nacheinander, gleichzeitig und manchmal unerklärlich. Selbst in zeichenhaft verknappten Animationsbildern gibt es an diesem Ort immer noch viel zu entdecken. Eine Sprecherin beschreibt das Geschehen für Menschen mit Sehbehinderung in Worten. Sie stellt aber zunehmend die Sinnhaftigkeit des Gesehenen und dessen Übersetzbarkeit infrage.
Die unangenehme Untersuchung durch eine akribische Ärztin führt zu einem vermeintlich unumgänglichen medizinischen Eingriff, der Körper und Seele der jungen Patientin vernarben lässt.
In einem steril-weißen Untersuchungsraum wird eine junge Frau von einer Ärztin aufgefordert, sich komplett zu entkleiden. Eine ausgiebige Untersuchung der Haut der Protagonistin beginnt, bei der jeder Zentimeter, die Handfläche, die Fußsohle, die Rückenpartie und auch der Genitalbereich genauestens unter die Lupe genommen wird. Mit Akribie dringt die Ärztin in jeden Winkel der äußeren Hülle der jungen Frau vor, bis sie ein verdächtiges Muttermal identifizieren kann. Ein zeitnaher Termin für die Entfernung des Leberflecks wird vorgegeben.
Entblößt und irritiert sieht sich die Protagonistin mit ihren Ängsten bezüglich des Eingriffes und den Nachwirkungen der Untersuchung konfrontiert. Ein winziges Muttermal bringt einen inneren Prozess in Gang: eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und der Kontrolle, die andere darüber haben dürfen. Fragile Linien auf vernarbtem Papier und eine tonale Gestaltung, die Gänsehaut erzeugt, lassen uns intensiv an ihrem emotionalen Empfinden teilhaben.