Filmarchiv

Kids DOK 2020

Der Besuch

Alexandra Schatz
Nachdem Elise eines Tages ein Papierflieger ins Haus flattert, bekommt sie unerwarteten Besuch von Emil. Nun ist alles anders als vorher. Und eigentlich sogar viel schöner.
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Der Besuch

Der Besuch
Alexandra Schatz
Kids DOK 2020
Animationsfilm
Deutschland
2019
4 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Elise ist eine ängstliche Frau. Sogar vor Bäumen fürchtet sie sich. Als eines Tages ein Papierflieger durch ihr Zimmerfenster segelt, kann sie nachts vor Aufregung kein Auge zutun. Am nächsten Morgen klopft Emil, ein Junge mit Baseballkappe, an ihre Tür. Er sucht seinen Flieger und aufs Klo muss er auch. Plötzlich verändert sich Elises Leben auf wundersame Weise.

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Alexandra Schatz
Kamera
Wolfram Späth
Produktion
Alexandra Schatz
Musik
Tobias Becker
Animation
Sonja Schneider
Sprecher*in
Sibylle Brunner
Extended Reality: DOK Neuland 2020

Der Dröhner

Karl Russell
Es herrscht völlige Dunkelheit, die Reizüberflutung ist abgestellt. Der Sound übernimmt die Regie und lässt Geschichten entstehen. Sie spielen ausschließlich im eigenen Kopf.
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Der Dröhner

Der Dröhner
Karl Russell
Extended Reality 2020
-
Deutschland
2020
7 Minuten
ohne Dialog
Es herrscht völlige Dunkelheit. Die Konzentration richtet sich auf die sphärischen Klänge um uns herum. Bässe wandern durch den Körper, triggern Bilder, Emotionen. Die Reizüberflutung, die uns sonst so fest im Griff hat, ist abgestellt. Der Sound – improvisiert und interaktiv moduliert – übernimmt die Regie. Geschichten entstehen. Und das ausschließlich im eigenen Kopf.
Lars Rummel

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Karl Russell
Deutscher Wettbewerb Kurzfilm 2020

Der Schornsteinsegler

Frédéric Schuld
England, Mitte des 19. Jahrhunderts: Kinder sorgen in engen, verrußten Kaminabzügen für freie Abluft. Der Bericht eines Essenkehrers jener Zeit wird durch Zeichenanimation lebendig.
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Der Schornsteinsegler

Der Schornsteinsegler
Frédéric Schuld
Deutscher Wettbewerb Kurzfilm 2020
Animationsfilm
Deutschland
2020
5 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Deutsch

Mitte des 19. Jahrhunderts bildet ein gigantischer Kamin das zentrale Prunkstück eines jeden herrschaftlichen Hauses in England. Kinder sind wendig genug, um in der Enge der dunklen Essen für freie Abluft zu sorgen. Ihre junge Haut schabt sich an den verrußten Steinwänden blutig. Ihre Angst vor dem Absturz ist ebenso groß wie die vor dem züchtigenden Meister. Schwarz-braun-rote Zeichenstiftschraffuren und ungewöhnliche Kameraperspektiven verlebendigen den Bericht eines Essenkehrers jener Zeit.

André Eckardt

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Frédéric Schuld
Buch
Frédéric Schuld, Fabian Driehorst
Schnitt
Frédéric Schuld
Produktion
Fabian Driehorst
Ton
Alex Müller-Welt
Musik
Frédéric Schuld
Animation
Rebecca Blöcher, Alba Dragonetti, Frédéric Schuld
Filmvertrieb
Daniela Conrad
Funding institution
FFHSH
Sprecher*in
Henry Holland, Joschua Zühlke
Deutscher Wettbewerb 2020

Die Wächterin

Martina Priessner
Eine syrisch-orthodoxe Nonne lebt in einem verlassenen Anwesen im Südosten der Türkei. Trotz Anfeindungen aus der muslimischen Nachbarschaft: Vertreiben lässt sie sich nicht.
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Die Wächterin

Die Wächterin
Martina Priessner
Deutscher Wettbewerb 2020
Dokumentarfilm
Deutschland
2020
87 Minuten
Kurdisch,
Türkisch,
turoyo
Untertitel: 
Deutsch

In einem verfallenen Dorf im Südosten der Türkei harrt eine syrisch-orthodoxe Nonne allein mit ihren Tieren aus. So groß die Anfeindungen aus der muslimisch geprägten Nachbarschaft auch sein mögen: Sie lässt sich nicht vertreiben. Denn sie hat geschworen, die Kirche zu beschützen und den heiligen Ort nicht zu verlassen. Die ruhig gefilmte Alltagsbeobachtung nimmt eine isolierte Frau in den Blick, die den Schmerz einer ganzen Gemeinschaft in sich trägt.

In den 1990er Jahren wurde die Dorfbevölkerung gefoltert und vertrieben. Erst danach kam die Nonne Dayrayto hierher. Heute erhält sie nur selten Besuch von Gläubigen auf Durchreise. Normalerweise verbringt sie ihren Tag mit der Instandhaltung der Kirche und der Pflege der Tiere. Gerade sorgt sie sich um ihren alten Hund. Hat man ihn etwa vergiftet? Was ist dran an den Provokationen und Bedrohungen, von denen sie berichtet? Dayrayto bleibt stets auf der Hut, selbst wenn sie sich ausruht. Vom erhöhten Anwesen aus überschaut sie die weite Landschaft und registriert jedes noch so ferne Fahrzeug. Von der Präsenz des Filmteams jedoch lässt sie sich in keiner Weise beirren. Die zurückhaltende Kamera folgt der Nonne – nicht auf Schritt und Tritt, sondern als beständige, schützende Begleiterin beim Durchhalten auf der „Bastion“. Einsamkeit, Sorgen und Angst prägen dieses karge Leben. Es hat sie argwöhnisch gemacht, aber auch furchtlos.
Annina Wettstein

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Martina Priessner
Buch
Martina Priessner
Kamera
Meryem Yavuz
Schnitt
Özlem Sarıyıldız
Produktion
Gregor Streiber, Friedemann Hottenbacher
Co-Produktion
Martina Priessner
Ton
Robert F. Kellner
Ausgezeichnet mit: Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts
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Es Gibt

Es Gibt
Lena Ditte Nissen
Internationaler Wettbewerb Kurzfilm 2020
Dokumentarfilm
Deutschland,
Griechenland
2020
16 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch

Eine virtuose filmische Reflexion über Automatismen in der Kunst und über eine Begegnung mit Margaret Raspé auf einer griechischen Insel. Hier verbringt die Künstlerin und Filmemacherin einen Teil des Jahres. Raspé gilt als Pionierin des feministischen deutschen Films. „Ich weiß, wo ich bin“, so fasst sie ihr Gefühl auf der Insel zusammen. Orientierung im Raum, Kontrolle und Loslassen sind zentrale Kategorien in ihrer künstlerischen Praxis.

Annina Wettstein

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Lena Ditte Nissen
Kamera
Lena Ditte Nissen
Schnitt
Lena Ditte Nissen
Produktion
Lena Ditte Nissen
Ton
Kerstin Neuwirth
Musik
Margaret Raspé
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Familie Zilla macht Picknick

Familie Zilla macht Picknick
Christian Franz Schmidt
Wettbewerb um den Publikumspreis Kurzfilm 2020
Animationsfilm
Deutschland
2019
4 Minuten
Englisch,
Deutsch
Untertitel: 
Englisch

Ein gemütliches Familienpicknick an dem Ort, den man seit der Kreidezeit besucht – das wünscht sich die Familie, bestehend aus Mom, Dad und Go Zilla. Dafür muss aber erstmal die Großstadt plattgemacht werden, die dort lästigerweise gewuchert ist. In den Augen des Vaters lässt die Performance des Nachwuchses leider zu wünschen übrig: zu verträumt und immer noch am Schnuller nuckelnd, zerstört der Kleine einfach nicht genug. Eine kurzweilige Geschichte aus einem fast normalen Familienalltag.

Kim Busch

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Christian Franz Schmidt
Buch
Christian Franz Schmidt
Kamera
Christian Franz Schmidt
Schnitt
Christian Franz Schmidt
Produktion
Christian Franz Schmidt
Ton
Alexander Oberrader
Musik
Christian Franz Schmidt
Animation
Christian Franz Schmidt
Filmvertrieb
Georg Gruber
Wettbewerb Publikumspreis 2020

The Blunder of Love

Rocco Di Mento
Filmische Ahnenforschung: Ein Enkel will die grenzenlose Liebe seiner Großeltern dokumentieren, kann aber bei näherer Betrachtung des Mythos die familiären Abgründe nicht übersehen.
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The Blunder of Love

The Blunder of Love
Rocco Di Mento
Wettbewerb um den Publikumspreis 2020
Dokumentarfilm
Deutschland
2020
84 Minuten
Englisch,
Italienisch
Untertitel: 
Deutsch

Ein junger Mann trifft eine junge Frau und beide verfallen einander. Ein Haus wird gebaut, Kinder kommen zur Welt, die märchenhafte Geschichte einer grenzenlosen Liebe nimmt ihren Lauf. Ein Enkel macht sich daran, den Mythos der Romanze seiner Großeltern zu erkunden, und versucht, den verstorbenen Großvater mithilfe aller verbliebenen Verwandten filmisch zu ehren. Kein leichtes Unterfangen, wenn vielleicht doch nicht alles so war, wie es die familiäre Überlieferung will …

Bei seiner Suche fördert Rocco Di Mento alte 8mm-Privatfilme, einen nie veröffentlichten Roman, diverse Liebesbriefe und eine ganze Menge lange verdrängter Gefühle zutage. Kaum verwunderlich, dass diese Gemengelage schließlich eine Eigendynamik entwickelt. Plötzlich geht es nicht mehr nur um die Suche nach der großen Liebe, sondern auch darum zu fragen, was Menschen über Beziehungsstatus und Verwandtschaftsgrad hinaus zusammenhält und wie Vergebung möglich wird, obwohl man schon nicht mehr daran geglaubt hat. Eine geschickt gebaute Familienaufstellung voller italienischem Temperament, in der Spannung, Rührung und Wahrhaftigkeit eine unentwirrbare Verbindung eingehen. Denn: „Auch wenn du gehst, du bleibst immer ein Teil deiner Familie.“
Luc-Carolin Ziemann

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Rocco Di Mento
Kamera
Sabine Panossian
Schnitt
Antonella Sarubbi, Valentina Cicogna, Rocco Di Mento
Produktion
Valeria Venturelli
Ton
Jerome Huber
Musik
Franziska May
Extended Reality: DOK Neuland 2020

The Shape of Us

Anna Mauersberger, Niki Smit
Begleitet von Mutter Natur begeben wir uns auf eine kollektive Reise. In diesem Multiplayer-VR-Ritual erhalten wir die Chance, uns mit ihr und uns selbst zu versöhnen.
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The Shape of Us

The Shape of Us
Anna Mauersberger, Niki Smit
Extended Reality 2020
-
Deutschland,
Niederlande
2020
45 Minuten
Deutsch,
Englisch
Willkommen im Anthropozän. Willkommen in einem Zeitalter, das ganz und gar vom Wirken des Menschen geprägt ist. Dieses Multiplayer-VR-Ritual arrangiert ein Treffen mit Mutter Natur. Wir erhalten die Chance, uns mit ihr zu versöhnen, abgerissene Verbindungen zur Welt neu aufzunehmen und uns wieder in Einklang mit der Erde und uns selbst zu bringen.
Lars Rummel

Credits DOK Leipzig Logo

Konzept
HeartWire
Produktionsfirma
Monobanda
VFX Artist
Charlotte Madelon
Coding
Wijnand van Tol, Niels van Duivenvoorden
Ton
Paradoxical Recording
Buch
Anselm Maria Sellen
Musik
Alex Simu
Key Collaborator
Robert Bosch Stiftung
Regie
Anna Mauersberger, Niki Smit
Extended Reality: DOK Neuland 2020

The Smallest of Worlds – A Social Landscape of Collected Privacy

Uwe Brunner, Bettina Katja Lange, Joan Soler-Adillon
Begehbares Archiv, Zeitkapsel und Speicherort für die kollektive Erinnerung an einen Ausnahmezustand: global gesammelte Momentaufnahmen aus Selbstisolation und Quarantäne.
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The Smallest of Worlds – A Social Landscape of Collected Privacy

The Smallest of Worlds – A Social Landscape of Collected Privacy
Uwe Brunner, Bettina Katja Lange, Joan Soler-Adillon
Extended Reality 2020
-
Österreich,
Deutschland,
Spanien
2020
10 Minuten
Englisch
Quarantäne und Selbstisolation wurden durch Covid-19 für viele zum Alltag. Dieses im CPH:LAB entwickelte Projekt lädt Menschen dazu ein, ihre persönlichsten Orte und Momente einzuscannen. Die daraus entstandene VR-Erfahrung ist begehbares Archiv und Zeitkapsel, ist kollektives Gedächtnis an einen Ausnahmezustand, das auch vergessene Tugenden wie Entschleunigung und Entdeckergeist bewahrt.
Lars Rummel

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Uwe Brunner, Bettina Katja Lange, Joan Soler-Adillon
Animation Perspectives 2020

The Train, the Forest

Patrick Buhr
Ein Hochspannungsmast wedelt mit seinen Tentakeln. Der Blick versucht, ein Linienwirrwarr zu ordnen, und skizziert neu, was sich aus den Resten der Wahrnehmung zusammenfügen lässt.
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The Train, the Forest

The Train, the Forest
Patrick Buhr
Animation Perspectives 2020
Animationsfilm
Deutschland
2017
3 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Der Blick schweift an Bäumen entlang und versucht, nahe und ferne Zweige optisch zu ordnen. Ein Linienwirrwarr lässt skizzenhaft zurück, was ist, und hält skizzenhaft fest, was aus den Resten der Wahrnehmung zusammengefügt werden kann. Mit digitalem Knacksen erobern handgezeichnete Striche die dritte Dimension. Ein Hochspannungsmast wedelt mit seinen Tentakeln.
André Eckardt

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Patrick Buhr
Produktion
Patrick Buhr
Ton
Patrick Buhr, Kaloyan Dimitrov
Animation
Patrick Buhr