Vuk Jevremović, Juan Camilo González, Cecilia Traslaviña, Isabel Herguera, José Belmonte, Carlos Santa, Richard Reeves, Kemei Cheng, Liming Wang, Koldo Almandoz
Ein Schiffsunglück, die Nebelglocken eines Leuchtturms, der Wechsel der Gezeiten. Ein Film als Ergebnis eines interozeanischen Workshops: Aus kollektivem Schöpfungsakt entsteht intuitive Erzählung.
Vuk Jevremović, Juan Camilo González, Cecilia Traslaviña, Isabel Herguera, José Belmonte, Carlos Santa, Richard Reeves, Kemei Cheng, Liming Wang, Koldo Almandoz
Hommage: Isabel Herguera 2024
Animationsfilm
Spanien,
Kolumbien,
China,
Oman,
USA,
Singapur
2013
6 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Tätowierte Haut, Hafenmusik, die Schrecken eines Schiffsunglücks, die Nebelglocken eines Leuchtturms, der Wechsel der Gezeiten. Dieser Film über die ruhm- und todbringende See, der einen in die Tiefe der Meere zieht, ist das Ergebnis eines interozeanischen Workshops, der die kreativen Mechanismen des Cadavre-Exquis-Verfahrens anwendet: Aus einem kollektiven Schöpfungsakt entsteht eine intuitive Erzählung.
Franka Sachse
Credits
Regie
Vuk Jevremović, Juan Camilo González, Cecilia Traslaviña, Isabel Herguera, José Belmonte, Carlos Santa, Richard Reeves, Kemei Cheng, Liming Wang, Koldo Almandoz
Prächtige Kunstwerke, aus Früchten geformt, verliehen der chinesischen Gastronomie einst strahlenden Glanz. Heute stehen sie im Schatten einer stark ökonomisierten Esskultur.
Eine gigantische Berglandschaft aus Ingwer, gefertigt von fünf Köchen in einer Woche: In der chinesischen Restaurantwelt wurden einst prächtige kulinarische Kunstwerke geformt. Essen war mit Reichtum an Geld und Zeit verbunden. Die Welt ist heute kurzlebig, die Kundschaft hat sich vereinzelt. Chefköche berichten vom Zusammenhang zwischen Esskultur und sozioökonomischem Wandel in China.
Bizarre Animationen auf einer Metallplatte zu Free-Jazz-Klängen. Lichtreflexe. Linien und Kreise, die menschliche oder insektenähnliche Gestalt annehmen und sich wieder auflösen.
Bizarre Animationen von seltsamer Schönheit auf einer Metallplatte zu Free-Jazz-Klängen. Lichtreflexe. Linien und Kreise, die menschliche oder insektenähnliche Gestalt annehmen, ineinander übergehen und sich wieder auflösen. Manchmal gibt eine Stimme aus dem Off Regieanweisungen, verlangt eine neue Platte. Es geht von vorne los – und doch ganz anders. Langsam begreift man: Es handelt sich um eine Expedition durch eine Unterwelt, die verschwiegen miteinander kommunizierende Irrlichter hervorbringt.
Zwei junge Mädchen und ihre besondere Beziehung zum nahe gelegenen Fluss: ein poetischer, berührender Animationsfilm über die Folgen der Einkindpolitik in China.
Lu und Wei leben in einem Dorf im ländlichen China. Die jungen Mädchen gehen oft am nahe gelegenen Fluss spielen oder fahren mit ihren Vätern zum Fischen hinaus. Der Fluss hat für die beiden eine besondere Bedeutung, denn die Einkindpolitik Chinas führte dazu, dass einige Eltern hier ihre neugeborenen Töchter ertränkten. Poetisch berührend animiert, erzählt Weijia Ma von den Folgen dieses tragischen Kapitels im Leben vieler chinesischer Familien.
Lina Dinkla
Credits
Regie
Weijia Ma
Produktion
Damien Megherbi, Justin Pechberty
Ton
Didier Falk
Musik
Pablo Pico
Animation
Marion Chopin, Juanjuan Chen, Ziteng Qi, Kun Yu, Thilbault Dumoulin, Mathilde Poigniez, Jihua Zhu, Mengshi Fang, Joseph Roth, Emilie Pigeard, Le Van Ho, Yann Song, Alix Boiron Albrespy
Ausgezeichnet mit:
Silberne Taube (Wettbewerb um den Publikumspreis Kurzfilm)