Einsamkeit und Bedrohung, übersetzt in surreale Bilder, in denen die beklemmende ungarische Lebensrealität im Kommunismus der 1980er Jahre allegorisch auf den Volksaufstand von 1956 trifft.
Ein Gefühl der Angst macht sich breit: In einem Wohnhaus folgen die Treppen keiner Logik, Männer verirren sich mit einem Schrank, alle Menschen sind einsam. Die surreale Bedrohung wird plötzlich real, als an der Tür die Sicherheitsbehörden läuten: „Csengőfrász“, das Symbol für die willkürliche Verhaftung vermeintlich staatsfeindlich gesinnter Bürger*innen aus der Zeit des Volksaufstandes in Ungarn.
Sexuelle Halluzinationen eines Verlassenen. Die Hölle der Eifersucht mischt sich mit dem Fegefeuer der Eitelkeiten, rosafarbene Sehnsucht blendet über in violettes Begehren.
Sexuelle Halluzinationen eines Verlassenen, in denen sich buchstäblich jedes Ding in ein fragwürdiges Objekt pulsierender Lüste verwandelt. Die Hölle der Eifersucht mischt sich mit dem Fegefeuer der Eitelkeiten und rosafarbene Sehnsucht blendet über in violettes Begehren: Lechzende Körper. Stampfender Schmerz. Hechelnde Musik. Phallus sucht Vagina. Ewig, rastlos, gierig.